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Der Iran Job

USA / Iran 2012 – 91 Min. – OmU

Credits

Autor, Regie und Bildgestaltung
Till Schauder

Produzenten
Sara Nodjoumi, Till Schauder

Koproduzent
Michael Reuter

Ausführende Produzentin
Abigail Disney

Schnitt
David Teague

Musik
Kareem Roustom

Recherche
Greg Morishige, Karen Santiago, Sara Nodjoumi

Tonmischung
Adrian Baumeister

Animation und Graphiken
Garbanzo Grafix

Koproduktion
The Post Republic / Berlin

 

DER IRAN JOB

Ein Dokumentarfilm von Till Schauder

Kinostart: 21. Februar 2013


Trailer

Stadt  Kino  Termin  Info   
Ahlen  Alhener Kino  am 19.03.2013     
Bamberg  Lichtspiel  am 14.03. - 20.03.2013     
Berlin  Bali  am 27.06. - 03.07.2013     
Berlin  Brotfabrik  ab 21.02.2013     
Berlin  Downstairs  ab 14.03.2013     
Berlin  Eiszeit  ab 21.02.2013     
Berlin  Hackesche Höfe  am 19.02.2013  Premiere mit Filmemachern   
Berlin  Hackesche Höfe  am 10.05.2013  Kritische Islam-Konferenz   
Berlin  Kino Zukunft  ab 21.02.2013     
Berlin  Lichtblick  ab 21.02.2013     
Berlin  Urania  am 10.05. + 13.05.2013     
Bonn  Brotfabrik  am 07.03. - 13.03.2013     
Bremen  City 46  ab 02.05.2013     
Brühl  Zoom Kino  am 15.07.2013     
Dortmund  Sweet Sixteen  ab 21.02.2013     
Dresden  Kino im Dach  ab 21.02.2013     
Düsseldorf  Bambi  ab 21.02.2013     
Erfurt  Kommunales Kino  am 09.05. - 12.05.2013     
Erlangen  Manhatten  am 03.03. - 06.03.2013     
Essen  Filmstudio  am 24.02. + 26.02.2013     
Frankfurt  Mal Seh'n  ab 21.02.2013     
Freiburg  Friedrichsbau  ab 21.02.2013  Filmemacher am 21.02. zu Gast   
Göttingen  Cinemaxx  ab 21.02.2013     
Hagen  Babylon  am 15.05. - 22.05.2013     
Hamburg  3001  ab 21.02.2013     
Hamburg  Lichtmess  am 23.05.2013     
Hannover  Kino im Künstlerhaus  ab 21.02.2013     
Herrsching  Breitwand  ab 21.02.2013     
Karlsruhe  Kinemathek  ab 17.04.2013     
Köln  Filmpalette  ab 21.02.2013     
Leipzig  Cineding  am 21.03. - 27.03.2013  Preview mit Till Schauder   
Leipzig  Schaubühne  am 29.04.2013   
Mannheim  Cinema Quadrat  am 16.05. - 18.05.2013   
München  Monopol  am 20.02.2013   
München  Museums-Lichtspiele  ab 21.02.2013   
München  Werkstatt  ab 21.02.2013   
Münster  Cinema  am 04.04. - 10.04.2013   
Nürnberg  Filmhaus  ab 21.02.2013   
Oldenburg  Casablanca  am 25.04. - 01.05.2013   
Regensburg  Filmgalerie  am 11.04. - 15.04.2013   
Saarbrücken  Filmhaus  am 28.03. - 03.04.2013   
Stuttgart  EM Kino  ab 21.02.2013   
Weimar  Lichthaus  am 11.04. - 17.04.2013   
Würzburg  Central  am 20.04. - 24.04.2013   

 

SYNOPSIS

 


2008 nimmt der amerikanische Basketballspieler Kevin Sheppard das Angebot an, in der Iranian Super League zu spielen und stellt sich einer großen Herausforderung: Er soll das neu gegründete blutjunge Team A.S. Shiraz in die Playoffs führen.
Während die Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran zunehmen und die Eskalation kurz bevor zu stehen scheint, versucht Kevin, zwischen Sport und Politik zu trennen. Er muss feststellen, dass dies im Iran unmöglich ist. In dieser Zeit macht er die Bekanntschaft dreier unabhängiger und selbstbewusster Iranerinnen. Durch sie wird Kevins Wohnung zu einem Ort offener Diskussionen über Politik, Religion und Geschlechterrollen. Kevins Saison im Iran gipfelt in etwas Größerem als Basketball: in der aufkommenden und anschließenden Unterdrückung der „grünen Revolution“ im Iran.

 

 

My Big Fat Iranian Wedding
oder: Wie DER IRAN JOB zustande kam
von Till Schauder, MOVIEMAKER MAGAZINE, 9. Oktober 2012


Ich bin mit einer Iranerin verheiratet. Meine Frau ist klug, schön und zäh wie Leder (mag sein, dass ich in meiner Beurteilung nicht ganz unvoreingenommen bin).


2007 schickte mir ein Freund von uns – genau genommen der Kerl, der uns zum Altar geführt hat – einen Artikel über eine Handvoll amerikanischer Basketballer, die in der Profi-Liga im Iran spielen. Zu dem Zeitpunkt befanden sich die USA bereits im Krieg mit Irak und Afghanistan und es sah so aus, als wäre der Iran – oder „I ran“ – als nächstes an der Reihe, ähnlich wie heute. In Anbetracht der diplomatischen Eiszeit zwischen unseren beiden Ländern (die USA haben seit 1979 keine Botschaft mehr in Teheran) empfand ich größte Hochachtung vor diesen Sportlern, die vermutlich mehr zur Völkerverständigung zwischen Iranern und Amerikanern beitrugen, als irgendein Politiker oder Kleriker auf beiden Seiten.


Ich fasste den Entschluss, einen Film über einen dieser US-Basketballer im Iran zu drehen. Wichtiger noch, ich überzeugte Sara, meine iranische Ehefrau, mir bei der Produktion zur Seite zu stehen. Wir waren gerade frisch verheiratet und lebten in einer Einzimmerwohnung in Manhattan, damals noch ohne Kinder, und uns gefiel die Vorstellung, ein Jahr aus unserem Leben auszusteigen (das war der Zeitrahmen, den wir kalkulierten) und einen Film über ein Thema in Angriff zu nehmen, das sich als überaus bedeutend erweisen könnte. Fünf Jahre und zwei Babys später muss ich feststellen, dass sich das Ganze etwas länger hingezogen hat als erwartet. Doch das Ergebnis erscheint mir aktueller denn je.


Wir sind davon ausgegangen, dass wir den Film relativ schnell im Kasten haben würden. Doch dann stellte sich heraus, dass sich die meisten Spieler weigerten, vor eine Kamera zu treten, da manche bereits empfindliche Geldstrafen aufgebrummt bekommen hatten, nicht etwa von den iranischen Behörden, wie man vermuten würde, sondern vom US-Außenministerium.

Dort warf man ihnen vor, das gegen den Iran verhängte Wirtschaftsembargo zu brechen, da sie in der „Islamischen Republik“ ihren Lebensunterhalt verdienten. Anstatt sie als potenzielle Brückenbauer zu begreifen, versuchte die US-Regierung sie von der Ausübung ihres Sports im Iran abzubringen. Einige Spieler beugten sich dem Druck der Behörden und brachen ihre Zelte ab, aber meine Sympathie galt jenen, die den mutigen Sprung wagten und dort blieben.


Den richtigen Spieler zu finden – unseren Helden, der uns mitnehmen würde auf diese kulturelle und politische Reise – erwies sich jedoch als sehr viel schwieriger als gedacht. Ich komme eigentlich vom Spielfilm und war es gewöhnt, die Idealbesetzung zu casten, sprich denjenigen, der für die Rolle am besten geeignet scheint. Von daher war ich äußerst wählerisch, und Sara, die mit Basketball überhaupt nichts am Hut hat, war noch schlimmer. Wir wollten beide jemand ganz Besonderen, der so charismatisch war, dass es uns auch dann reizen würde, einen Film über ihn zu drehen, wenn er nicht im Iran Körbe warf.

Nach einem Jahr erfolgloser Suche, mehreren gescheiterten Anläufen mit einigen vielversprechenden Spielern und mehreren tausend Dollar, die wir aus eigener Tasche in das Projekt gesteckt hatten, mussten wir einsehen, dass wir die Sache nicht erzwingen konnten. Ohne Protagonisten kein Film! Schweren Herzens beschlossen wir, das Projekt aufzugeben.

Doch dann, im Herbst 2008, nachdem der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad einmal mehr mit der Vernichtung Israels gedroht hatte, bekamen wir via Skype einen Anruf von Kevin Sheppard, einem Point Guard von den Virgin Islands. Kevin hatte gerade einen Vertrag in der iranischen Super League unterschrieben.
Er war so witzig, dass wir uns schon nach wenigen Sätzen vor Lachen auf dem Boden kugelten, und das, obwohl er im Begriff stand, in ein Land zu gehen, in dem es angeblich vor Atombomben und Terroristen nur so wimmelte. Seine erfrischende Art überzeugte uns und wir beschlossen, auch wenn die Finanzierung noch nicht geklärt war, sofort mit den Dreharbeiten zu beginnen.

Wir hatten unseren Helden gefunden! Kevin brachte sämtliche Eigenschaften mit, von denen wir geträumt hatten: Er war neugierig, besaß ein gesundes Maß an Selbstkritik und einen entwaffnenden Sinn für Humor. Er bestach durch seinen Scharfsinn und seinen gerechten Witz, der Iraner wie Amerikaner gleichermaßen traf. Mit ihm tat sich die Chance auf, unserem Film eine lustige, berührende, positive Seite hinzuzufügen, und nicht nur einen weiteren „Mittlerer-Osten-Endzeit“-Streifen zu drehen.

Ursprünglich hatten Sara und ich geplant, als Zwei-Personen-Filmteam in den Iran zu fliegen. Doch als die Journalistenvisa, die wir beantragt hatten, abgelehnt wurden, wurde uns schnell klar, dass wir den Film ohne offizielle Genehmigung würden drehen müssen. Wir kamen überein, dass es am sichersten wäre, wenn ich allein mit meinem deutschen Pass einreisen würde (ich besitze die doppelte amerikanische und deutsche Staatsbürgerschaft und für Deutsche waren die Einreisebestimmungen sehr viel lockerer).

Also packte ich einen kleinen HDV-Camcorder, ein Funkmikro und ein Überspielkabel zusammen, die mühelos in einen schlichten Rucksack passten. Meine (im Nachhinein recht naive) Überlegung dahinter war, dass ich notfalls immer noch behaupten könnte, ich wäre ein deutscher Tourist und wollte die heiligen Stätten des Iran filmen.

Mit dieser bescheidenen Ausrüstung dokumentierte ich Kevins erste Spielsaison im Iran. Aber schon bald ging es um sehr viel mehr als um Basketball. In meiner Vorstellung war der Sport immer nur ein Aufhänger gewesen, ein Ausgangspunkt, um dem westlichen Publikum ein Thema zugänglich zu machen, das ansonsten niemanden hier sonderlich interessiert. Ausgehend vom Basketball wollte ich tiefer in die Gesellschaftsstrukturen des Iran eindringen.
Als Kevin sich mit den drei jungen Frauen befreundete, die in dem Film eine so unverzichtbare Rolle spielen, wurden all meine Erwartungen dahingehend übertroffen. Dank dieser Frauen wurde seine Wohnung zu einer Oase der Redefreiheit, in der über alles offen diskutiert wurde, von Religion und Politik bis hin zu Frauenrechten und Geschlechterrollen. Mit der Wahl von Barack Obama und dem Beginn der Grünen Bewegung entstand dann ein weiterer unerwarteter Handlungsbogen.

Während Kevins Iran-Abenteuer voranschritt und ich versuchte, möglichst viel davon einzufangen, schrieb Sara in Brooklyn fleißig Förderanträge, um uns über Wasser zu halten. Sie kontaktierte Stiftungen, von denen ich noch nie gehört hatte (z.B. PARSA und die Flora-Immerschitt-Stiftung) und akquirierte genügend Mittel, um die laufenden Arbeiten auch ohne Beteiligung eines Fernsehsenders zu finanzieren. Sobald wir einen ersten Rohschnitt in Händen hielten, schaffte Sara es irgendwie, Abigail Disney für unser Projekt zu gewinnen.

Abby hatte nebst vielen anderen großartigen Werken die wunderbare Doku ZUR HÖLLE MIT DEM TEUFEL – FRAUEN FÜR EIN FREIES LIBERIA produziert. Sie glaubte an unseren Film. Und sie verliebte sich auf Anhieb in die drei Iranerinnen, die wir darin porträtieren. Sie sind klug, schön und zäh wie Leder (klingelt da was?). Nachdem wir uns zwei Jahre lang finanziell völlig verausgabt hatten, fanden wir in Abby nun endlich eine ausführende Produzentin, der wir künstlerisch voll vertrauten und die es uns ermöglichte, weiterzumachen.

Ich werde oft gefragt, wie die Dreharbeiten im Iran verlaufen sind. Nun, der Umstand, dass ich mit einem Minimal-Equipment und ohne Crew arbeiten musste, stellte mich vor gewisse technische Herausforderungen – insbesondere was die Tonnachbearbeitung anbelangte. Andererseits verschaffte mir mein Do-it-yourself-Verfahren eine Bewegungsfreiheit, wie ich sie auch mit einem abgespeckten Filmteam nie gehabt hätte. Mit meiner winzigen Ausrüstung konnte ich allein auf mich selbst gestellt perfekt Mäuschen spielen.

Neben den technischen Hürden war mein größtes Problem, mich während dem Filmen nicht von den Sicherheitskräften erwischen zu lassen. Ohne ein Journalistenvisum in der Tasche hätte ich in unschöne Situationen geraten können – selbst zugelassene Filmemacher und Reporter berichten immer wieder, dass sie trotz Papieren verhaftet wurden. Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, das Bildmaterial außer Landes zu schaffen. Ich wollte nicht riskieren, am Flughafen mit Hunderten von Stunden Filmaufnahmen im Gepäck durchsucht zu werden. In jedem anderen Land hätte ich die Bänder einfach mit einem Zustelldienst nach New York geschickt, aber im Iran war das nicht möglich. Schuld waren auch diesmal nicht die iranischen, sondern die amerikanischen Zollbehörden: Aufgrund des Embargos war die Einfuhr von „Medien-Sendungen“ aus dem Iran verboten.

Also versteckte ich jedes Mal, wenn ich nach Hause flog, die meiner Meinung nach fünf besten Tapes in meiner Unterwäsche und hoffte, damit unbehelligt durch die Kontrollen zu kommen.

Das restliche Material schickte ich meiner Mutter in Deutschland, da die BRD sehr viel bessere Handelsbeziehungen zum Iran unterhielt, und die schickte es dann weiter nach Brooklyn. Jedes Mal wenn ich meine kostbare Fracht aufgab, wurde ich schlagartig zu einem frommen Mann und betete zu Gott oder meinetwegen zu Allah, dass mich der Zustelldienst nicht im Stich lassen möge. 

Der Film über Kevin ist im Laufe von mehreren Iran-Besuchen entstanden, bis man mich bei der letzten Einreise – im Vorfeld der iranischen Präsidentschaftswahl 2009 – darüber informierte, dass ich es auf eine schwarze Liste geschafft hatte (aus Gründen, die uns bis heute nicht ganz klar sind) und in einer Art Gefängnis-Hotel auf dem Gelände des strahlend neuen Teheraner Flughafens inhaftiert wurde.
Während Sara zuhause in Brooklyn auf mich wartete – im fünften Monat schwanger mit unserem zweiten Kind – zerriss ich dort in meiner Zelle sämtliche Papiere, die man in einer solchen Lage besser nicht bei sich trägt, und spülte sie die Toilette hinunter (z.B. die im Iran verbotene Satirekunst meines Schwiegervaters).

Da in dem Arrestzimmer ein Fernsehgerät stand, versuchte ich mich damit abzulenken, dass ich es die ganze Nacht laufen ließ. Leider empfing es nur ein einziges Programm und darin lief als Endlosschleife das Endspiel der Fußball-WM 1982 zwischen meiner Heimat Deutschland und Italien – eine der schmerzvollsten Niederlagen, die unsere Mannschaft je einstecken musste.
Doch schon am nächsten Morgen schickten sie mich mit einem frühen Flug zurück nach New York – ein Glücksfall, wie sich nun zeigt, in Anbetracht der vielen Filmemacher und Journalisten, die in jüngster Zeit im Iran verhaftet wurden.

Nachdem Sara und ich mehr als fünf Jahre an dem Projekt gearbeitet haben, stellen wir mit größtem Erstaunen fest, dass das Thema des Films noch genauso aktuell ist wie am ersten Tag. Aber mehr als alles andere sind wir überglücklich, dass DER IRAN JOB endlich ein Publikum finden wird.

 

 

KURZBIOGRAFIE TILL SCHAUDER

Till Schauder arbeitet als Regisseur, Produzent und Schauspieler. Gemeinsam mit seiner Frau und Koproduzentin Sara Nodjoumi und seinen Kindern lebt er in New York. Vor dem Studium an der HFF München arbeitete er für Roger Cormans Filmstudio in Los Angeles.
An der Filmschule schrieb und inszenierte er preisgekrönte Filme, darunter STRONG SHIT (Max Ophüls Kritikerpreis) und den Actionthriller-Kurzfilm CITY BOMBER.
Nach seinem Studium ging er mittels eines DAAD-Stipendiums zurück nach Amerika, wo er an der Atlantic Theater Company Acting School und am Stonestreet Film and Television Studio Schauspiel in New York studierte.
Sein Indie Feature SANTA SMOKES (2003), in dem er auch die Hauptrolle übernahm, wurde vielfach international ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis für die beste Regie beim Tokyo International Film Festival und dem Studio Hamburg Nachwuchspreis.
Für DER IRAN JOB organisierte Till Schauder gemeinsam mit Sara Nodjoumi eine der bisher erfolgreichsten Crowdfunding Aktionen auf Kickstarter.

FILMOGRAFIE TILL SCHAUDER
Auswahl als Regisseur

  • 2012 Der Iran Job
  • 2006 Dead Santa
  • 2004 Duke’s House
  • 2002  Santa Smokes

 

 

KURZBIOGRAFIE SARA NODJOUMI

Sara Nodjoumi arbeitet als Produzentin und kuratiert Filmprogramme.
Als Koproduzentin und Koregisseurin realisierte sie eine dokumentarische Reihe über die iranische Gemeinde in Amerika: I CALL MYSELF PERSIAN: IRANIANS IN AMERICA, deren Premiere im MoMa in New York stattfand. Von 2002-2005 koproduzierte Sara die Spielfilme SANTA SMOKES und DUKE’S HOUSE von Till Schauder.
Von 2004-2009 arbeitete Sara Nodjoumi als Programmkuratorin für das Tribeca Film Festival. Ab 2008 produzierte Sara DER IRAN JOB.

 

 

KURZBIOGRAFIE KEVIN SHEPPARD

Kevin Sheppard wurde 1979, im Jahr der islamischen Revolution im Iran, auf den Virgin Islands in den USA geboren. An der Jacksonville University spielte Kevin mittels eines Stipendiums sowohl Basketball als auch Fußball. Bei seiner Profikarriere entschied er sich schließlich für Basketball mit überzeugenden Argumenten: „Alle Mädchen standen auf Basketballspieler“. Nach seiner erfolgreichen Collegekarriere spielte Kevin in Südamerika, China und Israel, bis er 2008 schließlich für die Iranian Super League unterzeichnete. Dort wurde er zum erfolgreichsten und beliebtesten Spieler der Liga. Nachdem 2011 seine Tochter auf die Welt kam, gründete Kevin die Choices Basketball Associations (CBA). Eine gemeinnützige Basketballjugendliga, die Kindern und Jugendlichen eine positive Beschäftigung und Perspektive bietet und so der Gewaltprävention dienen soll.