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D 2015 - 92 Min – Deutsch/Türkisch

Regie
Andreas Maus

Drehbuch
Andreas Maus, Maik Baumgärtner

Kamera
Hajo Schomerus

Montage
Rolf Mertler

Musik
Maciej Sledziecki, Marion Wörle

Cast
Taner Sahintürk (als Kuaför Özcan Yildirim)

Atilla Öner (als Kuaför Hasan Yildirim)

Sesede Terziyan (als Frau des Kuaförs Özcan Yildirim)

Aylin Esener (als Frau des Kuaförs Hasan Yildirim)


Sebastian Weber (als Polizeilicher Ermittler)

Protagonisten
Özcan Yildirim
Hasan Yildirim
Abdulla Özkan
Atilla Özer
Tamer Aldikacti
Mitat Özdemir
Metin Ilbay
Meral Sahin
Sevet Özdag
Hülya Özdag
Haydar Güray
Hasan Emektar Ugur Yigitbasi
Gül Yigitbasi
Mehmet Koc u. Restaurant Mevlana

Produzenten
Herbert Schwering, Christine Kiauk

Produktion
COIN FILM

Koproduktion
WDR | Jutta Krug

Förderung
Film- und Medienstiftung NRW, DFFF

Kinoverleih
Real Fiction Filmverleih

URAUFÜHRUNG
OKTOBER 2015, DOKFEST LEIPZIG


Der Kuaför aus der Keupstraße


Ein Dokumentarfilm von Andreas Maus

Kinostart: 25. Februar 2016


Trailer

Stadt  Kino  Termin  Info   
Ahlen  Cinema  02.05.2016     
Brhl  Zoom  13.06.2016     
Celle  Kino 8 1/2  20.10.2016     
Erfurt  Kinoklub  26.09.-28.09.2016     
Frankfurt   Gallus Theater  22.06.2016  mit Diskussion und Regiebesuch   
Freiburg  Kommunales Kino  22.06.+29.06.2016     
Giessen  Kinocenter  17.05.2016     
Gttingen  Lumiere  11.04.2016  mit Diskussion   
Grohennersdorf  Kunstbauerkino  14.04.-20.04.2016     
Hamburg  Lichtmess  12.05.2016     
Hannover  Kino im Sprengel  26.05.2016     
Heidelberg  Karlstor  17.07.+19.07.+20.07.2016     
Heilbronn  Kommunales Kino  14.06.2016     
Jena  Caf Wagner  08.06.2016     
Kln  Off Broadway  17.05.2016  Allerweltskino   
Kln  Filmpalette  04.05.+11.05.2016     
Kln  Odonien Open Air  31.08.2016     
Konstanz  Scala  21.04.-27.04.2016     
Leipzig  Cinematheque  17.04.-20.04., 24.04.+25.04.+27.04.     
Mannheim  Cinema Quadrat  21.04.-04.05.2016     
Mannheim  AStA Uni Mannheim  18.10.2016     
Mnchen  Werkstatt Kino  02.+03.04.2016     
Mnster  Cinema  21.09.2016  18.00 Uhr in Koop Bndnis 90/Die Grnen mit anschl. Diskussion   
Neustrelitz  Fabrikkino 1  01.06.2016     
Oberhausen  Kino Im Walzenlager  18.05.2016     
Oelde  Kino  03.05.2016     
Potsdam  Thalia  14.10.2016  in Koop mit Opferperspektive e.V.   
Saarbrcken  Kino 8 1/2  18.-20.04.2016     
Sinsheim  Citydome  09.11.2016     
Solingen  Cobra  4.4.+11.4.+18.4.+25.4.     
Stadthagen  Marie-Anna-Stift  09.06.2016  Regisseur zu Gast   
Stuttgart  Atelier Bollwerk  22.05.2016  Matinee   
Trier  CineAsta  08.06.2016     
Trier  Broadway  03.10.2016     
Warendorf  Scala  31.05.2016     
Wrzburg  Central Programmkino  07.4.-13.04.2016     

 

 

Kurzinhalt


Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Der Film rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Ein ausländerfeindliches Motiv wurde weitestgehend ausgeblendet. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund  (NSU) zugeordnet.

Auf eindrückliche Weise zeigt DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben.

So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

 

 

Synopsis lang


Im Mittelpunkt des Films stehen die Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße. Am Nachmittag des 9. Juni 2004 explodierte die Bombe vor dem Geschäft des Frisörs Özcan Yildirim. Schnell wird er in den Augen der ermittelnden Behörden zum potentiellen Täter mit Verbindungen zur Schutzgeld- oder Drogenmafia. Er wird kriminalisiert und mit ihm eine ganze Straße, eine Gemeinschaft mit Migrationshintergrund.

Erst sieben Jahre später werden die wahren Täter enttarnt, die Rechtsterroristen des selbsternannten National-sozialistischen Untergrunds. Die Ermittlungen gegen die Opfer werden eingestellt, aber es haben sich tausende Seiten Ermittlungsakten angehäuft, die das skandalöse Vorgehen der Behörden dokumentieren. Der Kölner Filmemacher Andreas Maus hat Zugang zu diesen Akten und dokumentiert die Originalverhöre der Opfer und Ermittler in seinem Film.


Die Befragungen der Bewohner der Keupstraße werden aus den Originalprotokollen der umfangreichen Ermittlungsakten mit Schauspielern szenisch nachgestellt und es wird deutlich, dass von Seiten der Behörden und Ermittler nur die Überführung der Opfer als Täter in Frage kam. Ein ausländerfeindliches Motiv wurde nie in Betracht gezogen.

Auf eindrückliche Weise zeigt DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben.


So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

 

 

Fragen an den Regisseur Andreas Maus

Die Opfer des Bombenanschlags in der Keupstraße in Köln haben ja seit dem Anschlag vor 11 Jahren langjährige Erfahrungen mit den Medien gemacht. Wie kam der Kontakt mit ihnen zustande?


Wir haben direkt Kontakt zu den Friseuren Özcan und Hasan Yildirim und ihren Familien sowie zu anderen Betroffenen aufgenommen, wie etwa Abdulla Özkan, und ihnen das geplante Filmprojekt vorgestellt.

Wie klar war es schon zu Beginn, dass es ein Kinodokumentarfilm werden soll und wie groß war die Offenheit auf Seiten der Opfer diesem Projekt gegenüber?

Ja, das war von Beginn an als Kinofilm geplant. Aber anfangs herrschte bei den heutigen Protagonisten große Skepsis. Der Prozess des Kennenlernens und unserer „Überzeugungsarbeit“ zog sich ab Mitte/Ende 2012 über mehrere Monate hin.

Warum Skepsis?


Die Schwierigkeiten hingen vor allem damit zusammen, dass über die Jahre nach der Aufdeckung des NSU-Terrors fast täglich Fernseh- und Zeitungsmedien in der Keupstraße auftauchten. Dazu Lokal- und Bundespolitiker, die dieses oder jenes versprachen. Da war über die Monate bei den Menschen die Hoffnung groß, dass etwas in Sachen Aufklärung passiert. Alle dachten „Jetzt passiert was..“, „Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht“. Aber dann passierte herzlich wenig. Und so trafen wir bei Beginn unserer Recherchen auf eine große „Medienmüdigkeit“.

Was gab letztlich den Ausschlag, dass sie mitgemacht haben?

Genau kann ich das natürlich nicht sagen. Vielleicht unsere Hartnäckigkeit?! Vielleicht aber auch, dass wir nichts versprochen haben, etwa, dass mit dem Film Gerechtigkeit einkehren oder hergestellt würde. Sondern, dass wir ihre Geschichte auf eine Weise und in einer Form erzählen wollen, wie das bisher nicht passiert bzw. auch nicht möglich war in herkömmlichen Fernsehformaten.


Im Film gibt es Auszüge aus den realen Vernehmungsprotokollen der Verfolgungs-behörden mit den Anschlagsopfern. Das ist ein wichtiges Gestaltungselement in der Erzählweise des Filmes. War dies von Beginn an so geplant?

Ja, das war von Anfang an essentiell. Die eine Seite des Films bilden ja die Perspektive der Opfer des Anschlags und ihre Schilderungen, wie mit ihnen im Verlauf der Ermittlungen um-gegangen wurde. Darüber hinaus beschäftigte mich die Frage: was bedeutet das eigentlich konkret? Wie muss ich mir das vorstellen, wenn jemand „vom Opfer zum Täter“ gemacht wird. Wie befragten und bedrängten die Polizeibehörden die Menschen wirklich? Und da geben die Protokolle einen sehr bedrückenden Einblick in die Ermittlungsmechanismen. Das ist ein ganz eigener, mitunter bedrohlicher „Ermittlersound“, der da aus den Akten steigt. Und noch eine Erfahrung, die unsere Protagonisten wie auch alle anderen Opfer des NSU-Terrors machen mussten, lehren diese Einblicke: der Weg vom Opfer - aus einer vollkommen normalen bürgerlichen Existenz heraus - zum Täter gemacht zu werden, ist sehr, sehr kurz. 


Warum wurde entschieden, für diese szenischen Befragungen Schauspieler zu nehmen?

Wir wollten eine Distanz, eine Abstraktion schaffen. Bewusst nicht emotionalisieren, indem wir die Protagonisten ihr eigenes Verhör „spielen“ lassen, sondern das nackte Protokollgerüst wiedergeben. Also auch kein Reenactment, sondern eine sehr zurückgenommene szenische Umsetzung.

Wie hat sich das Verhältnis zu den Protagonisten im Laufe der Produktion entwickelt? Gab es Krisen und Zweifel auf beiden Seiten?

Nachdem wir angefangen hatten zu drehen, war das sehr konzentriert, sehr offen. Zweifel gibt es immer, vor allem als Filmemacher. Kann das, was wir uns vorgenommen haben, überhaupt gelingen? Wie funktioniert die dokumentarische Ebene mit der szenischen? Dazu gingen die Entwicklungen im NSU-Prozess, auch hier in Köln zur Keupstraße weiter. Ein Beispiel: als wir anfingen, interessierte sich hier praktisch kaum einer für die Lage in der Keupstraße. Das Thema war, wie man so sagt, „durch.“ Aber dann brachte das Schauspiel Köln das Stück „Die Lücke“ auf die Bühne. Es gab ein großes Solidaritätsfest „Birlikte“, mit viel Prominenz, Konzerten und dem Besuch des Bundespräsidenten. Ein Riesenspektakel. Und die Frage war: spielt das für den Film eine Rolle. Und wenn ja, welche?


Gab es Überlegungen, auch den Prozess gegen die NSU in München mit in den Film einzubeziehen?

Ja, anfangs sogar sehr konkrete. Etwa, dass wir unsere Protagonisten nach München zum Prozess mit der Kamera begleiten. Dann begannen die Dreharbeiten, während der Prozess bzw. der Verhandlungsteil Keupstraße immer wieder verschoben wurde. Währenddessen entwickelten sich bei den Dreharbeiten die zentralen inhaltlichen und visuellen Linien des Films und uns wurde klar, dass wir die Geschichte ausschließlich und intensiv in der Keupstraße „verhandeln“ müssen, also dort, wo gegen die Opfer ermittelt wurde.

Die Stellungnahmen von Seiten der ermittelnden Behörden sind sehr spärlich. Gab es, neben der zurückhaltenden Auskunftswilligkeit auch Behinderungen oder Erschwernisse für die Produktion?


Nein, die gab es nicht. Der Kölner Polizeipräsident hat sich ja auch bei den Opfern entschuldigt. Eine schöne Geste, aber reicht das wirklich? Gleichzeitig hieß es ja auf unsere Anfrage an die Behörde, man gebe keine konkreten, inhaltlichen Antworten in Bezug auf die Ermittlungen und Verhöre. Leider bestärkt das den Eindruck, dass bislang allein die Opfer des NSU-Terrors ihr Innenleben preisgeben müssen bzw. mussten, während Sicherheitsbehörden weiter mauern oder sich, etwa in den Untersuchungsausschüssen, in Erinnerungslücken flüchten.


 

Überblick zu den NSU – Morden

9. September 2000 – Nürnberg
Der Blumenhändler Enver Şimşek ist das erste Opfer des NSU. Er wird am 9. September 2000 niedergeschossen und stirbt zwei Tage später im Krankenhaus.

19. Januar 2001 - Köln
Beim Bombenanschlag am 19. Januar 2001 in einem deutsch - iranischen Lebensmittelgeschäft wird Mashia M., die damals 19 Jahre alte Tochter des Inhabers, schwer verletzt.

13. Juni 2001 – Nürnberg
Der Schneider Abdurrahim Özüdoğru wird am 13. Juni 2001 durch zwei Kopfschüsse getötet.

27. Juni 2001 – Hamburg
Zwei Wochen später wird Süleyman Taşköprü, Obst- und Gemüsehändler, im Laden seines Vaters erschossen.

29. August 2001 – München
Am 29. August 2001 wird Habil Kılıç, Obst- und Gemüsehändler, in seinem Laden ermordet.

25. Februar 2004 – Rostock
Mehmet Turgut hilft am 25. Februar 2004 in einem Döner-Imbiss im Rostocker Ortsteil Toitenwinkel aus und wird dort durch drei Kopfschüsse getötet.

9. Juni 2004 – Köln
Beim Bombenanschlag vor einem Friseursalon in der Keupstraße werden 22 Menschen verletzt.

9. Juni 2005 – Nürnberg
Genau ein Jahr nach dem Bombenanschlag in der Keupstraße wird in Nürnberg İsmail Yaşar in seinem Dönerstand ermordet.

15. Juni 2005 – München
Sechs Tage später wird der Grieche Theodoros Boulgarides in seinem Geschäft, das er erst am 1. Juni 2005 eröffnet hatte, getötet.

4. April 2006 – Dortmund
Am 4. April wird der Kioskbesitzer Mehmet Kubaşıkin in seinem Laden ermordet.

6. April 2006 – Kassel
Zwei Tage danach wird Halit Yozgat, Betreiber eines Internetcafés, durch zwei Kopfschüsse getötet.

Im Juni 2006 werden von den Angehörigen von Halit Yozgat und Mehmet Kubaşıkin Schweigmärsche in Kassel und Dortmund mit der Forderung „Kein 10. Opfer!“ organisiert.

25. April 2007 - Heilbronn
Am 25. April 2007 wird die Polizistin Michèle Kiesewetter ermordet, ihr Kollege Martin A. überlebt schwer verletzt.

 

 

Regisseur Andreas Maus


1964 in Wuppertal geboren

1986-1993 Autor und Regisseur beim Theater KÖLNER Ensemble
Stücke/Inszenierungen:

  • Waldkanon, Köln
  • Transit, Westfälisches Landestheater
  • Olga Ivanovna, Köln/Moskau
  • Die Reise des Spatzen, mit Karmen Frankl (Radioart) und dem amerikanischen Komponisten Malcolm Goldstein, in der Schienenhalle Köln

seit 1995 Arbeit als Journalist und Autor für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für ARD, WDR, SWR, DRADIO, fester Autor für das politische Magazin MONITOR

Monitor (Auswahl)

Filmbeiträge zu Bosnien, Kosovo, Russland / Tschetschenien, Flüchtlingspolitik Deutschland, Innen- und Gesundheitspolitik, Neonazis, Islamisten u.a.

Hörfunk (Auswahl)

  • Grenzgänge – eine Reise entlang der zukünftigen EU-Ostgrenze (Litauen, Weissrussland, Polen, Ukraine, Slowakei, Rumänien, Moldawien, Bulgarien) 4teiliges Feature/Hörspiel, 2002/2003
  • Näherinnen in Bangladesh - der Preis der billigen Mode 2006
  • Das tschetschenische Akkordeon- Feature 2010
  • Lada oder Die Unwegsamkeit der Russischen Liebe, Feature 2010
  • Die Nokia-Karawane– Radiofeature 2013

Doku

  • Freiwillige Rückkehr in Stalins GULag, WDR
  • Es begann mit einer Lüge, die Story, WDR
  • Rosas Traum, Reportage, WDR
  • Im Osten was Neues – Polen-Feature mit Uli Adrian, Regie A. Maus
  • Edelmarken zum Hungerlohn, Feature, die Story, WDR

Kino

  • Ballada, Kinodokumentarfilm, gefördert durch Arte, Medienboard Berlin-Brandenburg und Filmstiftung NRW

Auszeichnungen:

  • 1997 Deutsch-Polnischer Preis für Text/Bild Geschichte „Kies für Berlin“, eine Geschichte über die Oder in Neue Zürcher Zeitung
  • 1998 DUH Umweltpreis
  • 2000 Preis der Internationalen Journalistenföderation (IFJ) für Menschenrechte, Kategorie beste Fernsehreportage „Tschetschenische Flüchtlinge“
  • 2013 Amnesty International Menschenrechtspreis für Magazinbeitrag/ Ausland Für „Verdammt hoher Preis“