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Crew

Buch, Regie und Schnitt
Tama Tobias-Macht
Johanna Sunder-Plassmann

Kamera
Sophie Maintigneux

Ton
Filipp Forberg

Produktionsleiter
Igor Novic

Redakteurin
Sabine Rollberg

Produzent
Titus Kreyenberg


eine Produktion der unafilm GmbH in Koproduktion mit dem WDR in Zusammenarbeit mit ARTE gefördert durch Film- und Medienstiftung NRW

 


draußen


Ein Film von Tama Tobias-Macht & Johanna Sunder-Plassmann

Kinostart: 30.08.2018


Trailer

 

SPIELPLAN

StadtKinoTerminInfo
AachenApolloab 30.08.2018
AchernKommunales Kino Tivoli13.12.2018
BerlinKino in der Brotfabrik30.08.-09.09.2018
BerlinHackesche Höfe Kinoab 30.08.2018
BerlinLichtblick Kinoab 30.08.2018am 1.9. mit Filmgespräch und in Koop mit BAG Wohnungslosenhilfe e.V.
BerlinWolf Kinoab 30.08.2018am 2.9. mit Filmgespräch und in Koop mit Caritas
BochumEndstation Kinoab 30.08.2018am 1.9. mit Filmgespräch
BraunschweigUniversum03.+09.12.2018
BrühlZoom Kino05.12.2018
DarmstadtRexab 13.09.2018am 13.9. mit Filmgespräch, Reihe "rexFilmgespräch"
DortmundSweetsixteenab 30.08.2018am 30.08.2018 mit Filmgespräch in Koop mit Bodo
DresdenKino im Dachab 06.09.2018
DüsseldorfBambiab 30.08.2018Preview mit Gästen am 29.08. in Koop mit fiftyfifty
DuisburgFilmwoche 06.11.2018
ErfurtKino am Hirschlachufer05.-07.11.2018
ErlangenLamm Lichtspiele02.-04.09.2018
Essen Filmstudio02.-04.09.2018am 2.9. mit Filmgespräch
FrankfurtMal Seh´n Kinoab 30.08.2018am 31.8. mit Filmgespräch in Koop mit Diakonie
FriedrichshafenStudio 1722.+24.+26.11.2018
GevelsbergFilmriss27.+29.+30.09.2018am 29.09. in Koop mit Unsichtbar e.V.
GroßhennersdorfKunstbauerkino20.9.-26.9.2018
HagenBabylon20.12.2018
HamburgAbatonab 30.08.2018am 3.9. mit Filmgespräch
HamburgLichtmess20.09.2018
HannoverKino im Künstlerhausab 30.08.2018in Koop mit Diakonisches Werk
HöchstadtFilmtheater25.+26.9.2018
KappelnCapitol24.09.2018Regisseurin zu Gast
KasselDokfest17.11.2018
KielKommunales Kino03.09.-05.09.2018
KölnFilmpaletteab 30.08.201828.08. NRW-Kinopremiere
LeipzigSchaubühneab 30.08.2018
LeipzigUT Connewitz30.10., 1.11.+2.11.2018
LüneburgScala21.10.2018
MannheimCinema Quadrat01.09., 03.09.-05.09.2018
MünchenWerkstatt Kinoab 30.08.2018
MünchenMonopolab 30.08.2018
MünsterCinemaab 30.08.2018
NürnbergFilmhaus Kinoab 30.08.2018
OldenburgCine K ab 06.09.2018am 7.9. Regisseurin zu Gast
StuttgartAtelier/Bollwerkab 6.9.2018
TübingenArsenalab 30.08.2019
WiesbadenMurnau Filmtheater30.08.+02.09.+11.09.201811.9. Tag der Wohnungslosen in Koop mit Diakon. Werk, Diskussion mit Fachreferenten
WerderScala07.11.2018
Zella-MehlisSchauburg 2 Go07.12.2018
ViechtachNeue Post-Lichtspiele29.01.2019

 

 

SYNOPSIS

Draußen portraitiert vier Obdachlose, die in Köln auf der Straße leben. Ausgehend von persönlichen Gegenständen, die aufgeladen sind mit Erinnerungen und Emotionen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Der Film regt nicht nur zu einem Perspektivwechsel an, sondern zeigt vier Obdachlose, die sich ihren Stolz und ihre Würde erhalten haben.

Facebookseite: www.facebook.com/draussen.movie

SYNOPSIS (lang)

Der Film porträtiert Matze, Elvis, Peter und Sergio als Persönlichkeiten und Überlebenskünstler, von denen man lernen kann. Was sie erlebt und überlebt haben, was sie vom Leben wissen und wie erfindungsreich sie sich organisieren, macht ihnen so leicht niemand nach.
Um ihre Geschichten zu erfahren, verfolgten die Filmemacherinnen eine besondere Strategie: Sie konzentrierten sich auf die Gegenstände, die die Protagonisten bei sich tragen. Sie baten sie, ihre Welt für sie zu öffnen und ihnen einen Blick in ihre Plastiktüten, Taschen, Einkaufswagen zu gewähren, so, als würden sie ein fremdes Haus betreten. Sie führten sie mit ihren Erzählungen in ihre innere Welt und in eine Welt, die sie zurückgelassen haben.
Die Objekte, die sie dabei entdeckten, enthielten — eben, weil es nur wenige sind — eine Fülle von Informationen und Bedeutungen. Sie waren mit Emotionen und Erinnerungen aufgeladen. Es sind Fragmente und Bruchstücke ihrer Lebensgeschichten. Im Gespräch nimmt diese Fülle Gestalt an, sie berühren und werden berührt.
Der Film aber will mehr, als nur beobachten und zuhören. Es ging den Filmemacherinnen nicht allein um das Sichtbarmachen von Lebensgeschichten. Sie wollten, dass die Protagonisten für eine Nacht in einem anderen Licht dastehen. Deshalb haben sich für die Dauer einer Nacht, ihre Schlafplätze verwandelt. Die Filmemacherinnen gingen von den vorhandenen Gegenständen und ihren Geschichten aus und schufen einen neuen Raum. Dort, wo ihre Helden Schutz suchen, an ihrem Lagerplatz, entstanden individuelle Kompositionen, wie Bühnenkulissen oder Vitrinen eines Museums. Das bisher Gehörte und Gesehene wird überhöht und dadurch anschaulich. Ein Bild der Innenwelt entsteht. Dies eröffnet einen poetischen, Erlebnisraum für die Zuschauer, der Platz freimacht zur individuellen Auseinandersetzung mit ihren Protagonisten. Am Ende des Films bleiben die nächtlich erleuchteten Schlafplätze wie Gedankenbilder stehen, die bald wieder verschwunden sein werden.

Regiestatement

Für draußen sind wir in eine Parallelwelt eingetaucht, der wir täglich begegnen und die wir zu kennen meinten: die Welt der Obdachlosen. Je mehr wir uns mit ihr beschäftigt haben, desto erstaunlicher wurde uns diese Welt.
Über ein Jahr lang haben wir in Köln Menschen getroffen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind. Wir haben uns viele Stunden in den Anlaufstellen für Obdachlose aufgehalten. Die Stimmung dort war für uns überraschend warmherzig und loyal. Überhaupt ist uns dort, wo große Not herrscht, überall Offenheit und Interesse entgegen geschlagen. Ablehnung oder gar Gewalt haben wir nie erfahren.
Die Gespräche, die wir geführt haben, haben uns sehr bewegt. Wir fragten uns, wie in der Mitte unserer reichen Gesellschaft so viel schiefgehen kann. Was wir gehört und erlebt haben, hat uns beeindruckt und und bekräftigt, diesen Film zu machen. Wir glauben, dass man von diese Menschen viel lernen kann. Für die Dreharbeiten haben wir eine bestimmte Strategie entwickelt: Bei den Interviews fragten wir nach den persönlichen Gegenstände der Protagonisten. Entgegen unseren Erwartungen besaßen alle Gesprächspartner interessante Objekte, sorgfältig ausgewählt und bewahrt. Es waren Erinnerungsstücke, Fragmente und Bruchstücke aus einem früheren Leben, aber auch Dinge, die vom Leben auf der Straße erzählten. Sie waren, so wie bei allen anderen auch, Teil ihrer Persönlichkeit und Ausgangspunkt für ganz besondere, überraschende Geschichten, die den Leitfaden des Films bilden.
Diese Gegenstände sind normalerweise versteckt in Plastiktüten und Einkaufswagen. In unserem Film werden Sie gezeigt, arrangiert und inszeniert. Sie ergänzen die Erzählungen unserer Protagonisten und verleihen damit den Erlebnissen und Berichten unserer Protagonisten auf besondere Weise besondere Aufmerksamkeit.
Wir hoffen, dass unser Film den Blick schärft für die Lebensweisheit, Begabung und Kreativität, die wir in unserer Gesellschaft missachten und ungenutzt lassen. Wir wollen mit draußen einen Perspektivwechsel ermöglichen: aus Scham soll Stolz werden.

Stills


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 (Copyright: Thekla Ehling)
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Elvis (Copyright: Thekla Ehling)
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