Aktuell   Repertoire   DVD   Pressematerial   Kontakt / Impressum   YouTube 
 

 

Cast


Andreas Kraniotakes


Khalid Taha


Lom Ali Eskijew

Crew

Buch und Regie
Susanne Binninger

Produktion
Erik Winker
Martin Roelly (CORSO Film)

Kamera
Marcus Lenz

Schnitt
Chris Wright

Musik
Jörg Follert

Ton
Alexander Czart

In Co-Produktion mit
ZDF/3sat

Redaktion
Daniel Schössler
ZDF/3sat

Entwicklung gefördert durch
das Gerd Ruge-Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW

Produktion gefördert von
der Film- und Medienstiftung NRW

 


Fighter


Ein Film von Susanne Binninger

Kinostart: 04.05.2017


Trailer

 

SPIELPLAN

StadtKinoTerminInfo
AachenApolloab 04.05.2017
BerlinColosseum04.05.2017Mit Regie und Protagonisten
BerlinBrotfabrikab 11.05.2017
BerlinCineplex Neuköllnab 04.05.2017
BerlinCineplex Alhambraab 04.05.2017
BerlinLadenkinoab 04.05.2017
DortmundSweetsixteen15.+19.05.2017
DortmundCinestarab 04.05.201706.05. mit Gästen
EssenFilmstudioab 04.05.2017
FreiburgKommunales Kino14.05. + 17.05.2017
Hamburg3001ab 04.05.201705.05.2017 mit Gästen
HamburgStudioab 04.05.2017
KielKino in der Pumpe05.+06.+08.+09.5.2017
KölnFilmpaletteab 04.05.2017
KölnOdeon03.05.2017Premiere mit Gästen
KölnFilmpaletteab 04.05.2017
LeipzigSchaubühne Lindenfelsab 18.05.2017
MünchenWerkstatt Kino08.05. - 10.05.2017
MünsterCineplex16.05.2017mit Gästen
NürnbergCinecitta05.05. + 09.05.2017

 

 

SYNOPSIS

Sie kämpfen im Käfig. Weil sie es wollen, und weil andere das sehen wollen. Andreas Kraniotakes, Khalid Taha und Lom Ali Eskijew sind Profis in Mixed Martial Arts (MMA). Sie prügeln sich im Zweikampf, auf offener Bühne, mit allen erlaubten Mitteln. Sie gehen an Grenzen, und überschreiten sie; die ihres Körpers, gesellschaftliche Regeln, moralische Tabus. Damit verbunden sind extreme Gefühlszustände; bei den Kämpfern, ihren Unterstützern und Fans, aber auch bei den Gegnern. MMA ist in Deutschland vor allem im Migrantenmilieu verankert, und steht unter großem öffentlichen Druck. Die Akteure sind sozial ausgegrenzt, das Geschehen emotional aufgeladen. Aber die Kämpfer wollen als Sportler anerkannt werden; dafür trainieren sie hart, und leben asketisch. Kraniotakes, Taha und Eskijew sind moderne Gladiatoren; sie dürfen nicht altern, sich nicht verletzen – und eigentlich auch nicht verlieren.

Susanne Binninger gelingt ein vorurteilsfreier Blick auf die MMA Szene und ihre drei Protagonisten erweisen sich als offene, gefühlvolle Männer, die dem Schmerz nicht ausweichen und deren Angst vor allem darin besteht, dass sie verlieren könnten. Die Ernsthaftigkeit und Leidenschaft, mit der sie selbst ihrer Profession nachgehen, vermittelt Susanne Binninger dem Zuschauer intensiv mit einem spielfilmreifen Kamera- und Tonkonzept. Sowohl in den Aufnahmen aus dem Alltag der Kämpfer, als auch bei der Darstellung der Kämpfe selbst, hat Binninger es geschafft, einen eigenen Zugang zu den Personen zu finden und sich von inhaltlichen und visuellen Stereotypen zum Thema MMA frei zu machen. So ermöglicht sie auch dem Zuschauer einen unvoreingenommenen Blick auf ein ansonsten vielfach tabuisiertes Thema.

Regiestatement

MMA ist mir zuallererst als mediales Phänomen begegnet, im Netz. Mich hat primär nicht der Sport interessiert, sondern die Inszenierung von Männlichkeit, die spektakulären Posen, und die Bilder, die davon verbreitet werden. Ich übe keinen Kampfsport aus, und bin auch kein MMA-Fan. Aber ich wollte wissen, wer diese Männer sind, und was sie in den Käfig treibt.

Die Kämpfer, die ich auf meinen Recherchen kennengelernt habe, waren meist charismatisch, reflektiert, und immer fürsorglich und respektvoll im Umgang miteinander, auch mit ihren Gegnern. Im Käfig dagegen gehen sie an Grenzen, und überscheiten sie; die ihres Körpers, aber auch gesellschaftliche Regeln, moralische Tabus. Dieser Widerspruch hat mich fasziniert, wie auch die extremen Gefühlszustände bei den Fightern, ihren Unterstützern und Fans, und bei den MMA-Gegnern. MMA wird in Deutschland oft ideologisch betrachtet oder als mediales und soziales Phänomen beschrieben. Ich habe bei meinem Film gelernt, dass der Kampf im Käfig eine Leerstelle beschreibt. Kämpfern wie Zuschauern geht es um unmittelbare, emotionale und existentielle Erfahrungen, in einem einfachen Setting mit klaren Regeln und Rollenzuteilungen. Im Käfig gibt es einen realen Gegner, man darf sich mit ihm schlagen, und fast alle zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, physisch wie psychisch. Als Verlierer weiß man, gegen wen und warum man verloren hat. Das scheint vor allem für Männer wichtig zu sein; vielleicht als Gegenbild zu einer undurchschaubaren und krisenhaften Gegenwart.

 

Kampfstatistiken

ANDREAS KRANIOTAKES
"BIG DADDY"

Born: 1981-12-10
AGE: 35
Country: Germany
Koblenz
Height: 6’3“, 190.5 cm
Weight: 235 lbs, 106.59 kg
Association: Planet Eater
Class: Heavyweight

Wins: 18
8 KO/TKO (44%)
9 SUBMISSIONS (50%)
1 DECISIONS (6%)

Losses: 12
4 KO/TKO (33%)
2 SUBMISSIONS (17%)
6 DECISIONS (50%)

Draws: 1

http://www.sherdog.com/fighter/Andreas-Kraniotakes-308

 

KHALID TAHA
„THE WARRIOR“

Born: 1993-02-15
AGE: 23
Country: Germany
Dortmund
Height: 5’7“, 170.18 cm
Weight: 135 lbs, 61.23 kg
Association: Combat Club Cologne
Class: Bantamweight

WINS: 10
6 KO/TKO (60%)
2 SUBMISSIONS (20%)
2 DECISIONS (20%)

LOSSES: 0

http://www.sherdog.com/fighter/Khalid-Taha-117849

 

LOM-ALI ESKIJEW
"LEON"

Born: 1992-03-24
AGE: 24
Country: Germany
Bielefeld
Height: 5’7“,170.18 cm
Weight: 145 lbs, 65.77 kg
Association: Sportpalast
Class: Featherweight

WINS: 12
5 KO/TKO (42%)
2 SUBMISSIONS (17%)
5 DECISIONS (42%)

LOSSES: 3
0 KO/TKO (0%)
3 SUBMISSIONS (100%)
0 DECISIONS (0%)

N/C: 1

http://www.sherdog.com/fighter/LomAli-Eskijew-89601

Stills


[Download]


[Download]


[Download]


[Download]


[Download]


[Download]

Plakat


[Download]

Presseheft

PDF [Download]

Trailer