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Deutschland 2016 – 90min– OmU

Credits

Buch & Regie: Karin Jurschick

Kamera: Johann Feindt

Drohnenkamera: Ziv Biton, Steffen Hammerich

Ton: Ursula Köstercke, Rafael Tyblewski

Schnitt: Marc Schubert

Producer/in: Monika Mack, Rolf Bremenkamp

Produzentin: Birgit Schulz

Redaktion: Thomas Janssen (ZDF/3sat),

Katya Mader (ZDF/3sat),

Birgit Keller-Reddemann (WDR)

Gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW und dem BKM,

Deutscher FilmFörderFonds,

in Koproduktion mit ZDF/3sat/WDR


Krieg und Spiele


Ein Film von Karin Jurschick

Kinostart: 18. August 2016


Trailer

Stadt  Kino  Termin  Info   
Aachen  Apollo Kino  25.09.2016     
Bad Krozingen  JoKi  ab 22.09.2016     
Berlin  filmkunst 66  ab 18.08.2016     
Berlin  fsk  ab 18.08.2016  am 19.8. 18.00 Uhr Regisseurin zu Gast   
Berlin  Brotfabrik  ab 18.08.2016     
Berlin  Tilsiter Lichtspiele  ab 18.08.2016     
Berlin  Babylon Mitte  ab 18.08.2016     
Berlin  Acud Kino  ab 29.09.2016     
Berlin  Bali  03.11.-09.11.2016     
Dresden  Kino im Dach  ab 01.09.2016     
Duisburg  Filmforum  22.08.2016  18.00 Uhr Regisseurin zu Gast   
Dsseldorf  Bambi  ab 18.08.2016  am 20.8, 17.00 Uhr Regisseurin zu Gast   
Erlenbach  Kinopassage  13.+14.09.2016     
Essen  Filmstudio  21.08.-23.08.2016  am 21.8. 17.30 Uhr Regisseurin zu Gast   
Fellbach  Orfeo  22.09.2016     
Frankfurt  Mal Sehn Kino  ab 18.08.2016     
Freiburg  Friedrichsbau  ab 18.08.2016     
Gtersloh  Bambi  05.10.2016     
Hagen   Babylon  06.10.-12.10.2016     
Hamburg  3001  ab 18.08.2016     
Hannover  Kino im Knstlerhaus  ab 18.08.2016     
Heidelberg  Karlstor Kino  04.+12.+16.10.2016     
Kln  Filmpalette  16.08.216  20.00 Uhr Premiere   
Kln  Filmpalette  ab 18.08.2016     
Konstanz  Scala  06.10.-12.10.2016     
Leizpig  Cinematheque  11.-13.9., 15.+20.9.+23.9.2016     
Ludwigsburg  Caligari  28.09.+29.09.2016     
Mnchen  Monopol  17.08.2016  19.00 Uhr Mitt-Doks mit Regisseurin und Protagonistin   
Mnchen  Monopol  ab 18.08.2016     
Ochsenfurt  Casablanca  13.+14.09.2016     
Osnabrck  Unabhngiges Filmfest  08.09.2016     
Reutlingen  Kamino  12.10.+02.11.2016     
Saarbrcken  Filmhaus  ab 18.08.2016     
Schorndorf  Kleine Fluchten  13.-16.10.2016     
Schwbisch Hall  Kino im Schafstall  04.-06.11.2016     
Titisee-Neustadt  Krone Theater  ab 15.09.2016     
Weilheim  Startlight  ab 15.09.2016     
Wiesbaden  Caligari  26.11.2016     
Witzenhausen  Capitol  ab 06.10.2016     
Wrzburg  Central Programmkino  18.08.-24.08.2016     

Synopsis


Was haben Dietrich Oepke, einst Modellflugmeister der DDR, Dave Anthony, Entwickler von „Call of Duty“ und James Gimzewski, Professor für Nano-Architektur gemeinsam? Sie sind Spieler. Konkret oder virtuell, mit Quadrocoptern, futuristischen Waffen oder künstlicher Intelligenz spielen sie mit den menschlichen und technischen Möglichkeiten. Wie real sind ihre Zukunftsvisionen?

Die unbemannten Kriegsroboter der Zukunft sind nach dem Vorbild von Tieren gebaut. Perfekte Maschinen, die im Wasser, an Land und in der Luft die Bewegung jeder Maus und jedes Menschen erfassen. Und sie können töten. Autonom. Diese technische Entwicklung verändert jetzt schon die Kriege und unsere Vorstellungen von Ethik und Moral. Ja: unsere Stellung als Menschen in der Welt. Werden am Ende die Maschinen sogar die besseren Entscheidungsträger?

Die Filmemacherin Karin Jurschick bewegt sich in unterschiedlichen Parallelwelten: den Laboren der Forscher und der Militärs, den „Think Tanks“, in denen Philosophen, Ethiker, Historiker und Militärwissenschaftler über Möglichkeiten und „Moral“ der neuen Kriegswaffen nachdenken. Bei Computerspielern, für die es selbstverständlich ist, ihren Körper und ihre Fähigkeiten virtuell und gefahrlos zu erweitern. Bei Piloten, die lernen müssen, mit ganz neuen Anforderungen fertig zu werden: einer großen Distanz zum Geschehen und gleichzeitig einer neuen „Intimität“ des Tötens, wenn sie ein menschliches „target“ über Wochen heimlich beobachten. Bei Ausbildern, die darin unterrichten, Bilder zu lesen, die weit entfernt entstanden sind, um dann unter Umständen tödliche Entscheidungen zu treffen. Menschen, die mit und unter den neuen Kriegstechnologien leben.

 

 

Protagonisten


Yvonne Hofstetter, 1966, Juristin und Essayistin, begann ihre Karriere der Informationstechnologie im Jahr 1999. Seit 2009 ist Hofstetter Geschäftsführerin der Teramark Technologies GmbH im Münchener Norden, ein führendes Unternehmen für maschinelle Lernverfahren. Das Unternehmen entwickelt Künstliche Intelligenz für das algorithmische Management von Währungsrisiken, für die Koordination urbaner Lieferlogistik und die militärische Aufklärung; sein Kernteam ist seit über 15 Jahren auf die Auswertung großer Datenmengen mit lernenden Maschinen spezialisiert.

Hofstetter hat ihre Gedanken zu Big Data und der Nutzung intelligenter Algorithmen zur Optimierung des Menschen mehrfach prominent in der F.A.Z., der ZEIT und in zahlreichen Interviews dargelegt. Ihr Buch „Sie wissen alles“ ist beim C. Bertelsmann Verlag erschienen. Hofstetter lebt in Zolling bei Freising und in Wien.


Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Der Krieg und seine Entstehung beschäftigen ihn seit langem. Seine Bücher „Der große Krieg“ und „Die neuen Kriege“ sind scharfsinnige Standardwerke. Herfried Münkler liebt es zu provozieren, das schärft, so der Wissenschaftler, den Verstand.


Der Liverpooler Junge Dave Anthony, der laut seiner Mutter zu viel Zeit mit Videospielen verbrachte, hat es in Amerika geschafft. Mit „Call of Duty: Black Ops I und II“ kreierte er als Autor, Regisseur und Produzent einen Videogame Blockbuster mit Millionen von Spielern und Milliarden an Umsätzen. Vom Ego-Shooter Entwickler zum Berater des Pentagon: Ende 2014 wurde Anthony zum „Senior Fellow“ beim Atlantic Council, einem renommierten Washingtoner Think Tank.


Peter W. Singer hat mit Büchern wie „Wired for War – The Robotics Revolution and 21st Century Conflict“ oder „Cybersecurity and Cyberwar“ immer wieder Zeichen gesetzt und die Diskussion über autonome Waffen und künstliche Intelligenz früh angestossen. Nebenbei hat er auch noch Dave Anthony dabei beraten, wie „Call of Duty“ möglichst realitätsnah gestaltet werden kann.


Ronald Arkin bezeichnet sich selbst als „Robotiker“. Der Professor für Robotik und Roboterethik am Georgia Institute of Technology forscht  u.a. im Auftrag des US- Verteidigungsministeriums an einer „Ethiksoftware“ für autonome Waffensysteme.


James Gimzewski ist Professor für Nano-Architektur an der UCLA und sein Ziel ist es, eine künstliche Intelligenz zu entwickeln, die wie ein menschliches Gehirn funktioniert.

Colonel Lawrence Wilkerson hat in der US Armee für alle Waffengattungen gearbeitet, von der Luftwaffe bis zur Marine. Zuletzt war er Stabschef des ehemaligen US-Außenminister Colin Powell. Er kritisiert das gezielte Töten durch Drohnen und andere automatisierte Waffen scharf.


David Harari war lange Jahre Direktor von Israel Aerospace Industries Europa. Gemeinsam mit seinen Kollegen Yair Dubester und Michael Shefer entwickelte er schon 1977 das erste unbemannte Flugobjekt für die israelische Armee. Sie nennen sich „die drei Musketiere“.


Daniel Statman ist Moralphilosoph an der Universität Haifa. Er hat außerdem an dem Code of Conduct der Israelischen Armee mitgearbeitet, einer Art ethischer Verhaltenskatalog für die Soldaten. Außerdem hat er über „Targeted Killing“ geschrieben, das gezielte Töten mittels Drohnen oder anderer Waffen.

Außerdem dabei: Ein Drohnenpilot und –ausbilder der israelischen Armee, ein palästinensischer „Kollateralschaden“, der Direktor für Business Development bei General Atomics, ein ehemaliger Meister im Modellkunstflug der DDR...

 

 

Bio-/ Filmographie Karin Jurschick

Geboren in Essen, lebt und arbeitet in Köln und Berlin.

Mitbegründerin des Internationalen Frauenfilmfestivals Feminale. 5 Jahre Kulturredakteurin der Stadtrevue Köln. Ab 1995 freie Hörfunk- und Fernsehautorin, zahlreiche Fernsehbeiträge u.a. für den WDR Köln. Mitherausgeberin von „Blaue Wunder. Neue Filme und Videos von Frauen 1984-1994“. Artikel in Filmzeitschriften, Vorträge und Lehrveranstaltungen, u.a. an der Kunsthochschule für Medien und der Internationalen Filmschule Köln, der Universität Bochum und der Kunstuniversität Linz.

Ab 2000 Regie und Produktion langer Dokumentarfilme. Auszeichnungen u.a.: FIPRESCI AWARD Berlinale Forum 2001, ARTE-DOKUMENTARFILMPREIS 2003, ADOLF GRIMME PREIS 2004, Nominierung für die ADOLF GRIMME PREISE 2006 und 2012.

Filme

  • KRIEG & SPIELE, Bildersturm Filmproduktion (D 2016, 90 min / 52 min / 30 min)
  • DER WEIßE RAUM, KJ Filmproduktion (D 2014, 30min), gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW
  • 24 STUNDEN JERUSALEM (Regie einer Episode), Deutschland 2013, Prod: zero one, Berlin
  • SIEBEN STUNDEN TODESANGST. DAS ÜBERLEBEN DER SUSANNE PREUSKER, Deutschland 2012, 45min., Prod. Bildersturm Köln für WDR
  • DAS BÖSE - WARUM MENSCHEN MENSCHEN TÖTEN, Deutschland 2012, 52min., Prod. Bildersturm Köln für ZDF/ARTE
  • DIE WOLKE. TSCHERNOBYL UND DIE FOLGEN, Deutschland 2011, 90 und 45min, Prod: zero one, Berlin, für MDR/ARD, Preise: NOMINIERT FÜR DEN ADOLF GRIMME PREIS 2012
  • ZERTIFIKAT DEUTSCH, Deutschland 2009, 90min., Prod: Karin Jurschick für ZDF/ARTE, Festivalteilnahmen: Dokfest Kassel 2009, Globale Filmfestival Berlin,
  • Goethe München: Eröffnung einer Veranstaltungsreihe zum Thema Migration und Integration u.a.
  • 24 STUNDEN BERLIN (Regie einer Episode), Deutschland 2008, Prod: zero one, Berlin
  • NICHT MEHR, Deutschland 2006, 30min., Prod: Karin Jurschick, Festivalteilnahmen: DEUTSCHER WETTBEWERB DOK LEIPZIG 2006, Duisburger Filmwoche, Cinema du Réel Paris, Visions du Réel Nyon u.a.
  • NACH DEM MORD AN THEO VAN GOGH, Deutschland 2005, 52min., Prod.: Zero Film Berlin, Preise: NOMINIERT FÜR DEN ADOLF GRIMME PREIS 2006
  • DIE HELFER UND DIE FRAUEN, Deutschland 2003, 80 Min., Prod.: Karin Jurschick i.A. ZDF/3sat, Preise: ARTE-DOKUMENTARFILMPREIS 2003, ADOLF GRIMME PREIS 2004, Festivalteilnahmen u.a.: Duisburg, Kassel, Bombay, Oslo, Prag, Nyon, Chisinau, München, Zagreb,  Bratislava, Sheffield, Berlin (One World), Warschau, Pristina, Berlin (Globale), Dortmund, Madrid (Reina Sofia Museum), San Francisco (Goethe-Institut), Ljubljana, Glasgow, Dresden, Graz, Kampala (Uganda), u.a.        
  • IM SPIEGEL DER BILDER. DIE FILMEMACHERIN BIRGIT HEIN, Deutschland 2001, 46min., Prod.: WDR Kinomagazin
  • DANACH HÄTTE ES SCHÖN SEIN MÜSSEN , Deutschland 2000, 73 Min., 35mm, Prod.: Karin Jurschick in Zusammenarbeit mit ZDF/3sat, gefördert vom Filmbüro NW

Preise

  • FIPRESCI AWARD, INTERNAT. FORUM DES JUNGEN FILMS, BERLINALE  2001
  • PRIX REGARD NEUF, VISIONS DU REEL, NYON, SCHWEIZ 2001
  • FOERDERPREIS DER STADT DUISBURG, 25. DUISBURGER FILMWOCHE 2001
  • BEST FIRST DOCUMENTARY AWARD, HOT DOCS, TORONTO 2002

Festivalteilnahmen u.a.:

  • Berlinale (Int. Forum 2001), Nyon, München, Pesaro, Kopenhagen, Haifa,
  • Budapest, Leipzig, Wien (Viennale), Sheffield, Duisburg, Kassel, Seattle,
  • San Francisco,  Johannesburg und Kapstadt, NOUVelles (Schweiz), Ljubljana,
  • Oldenburg, Oslo, Toronto (Hot Docs), Tornitz (5. Werkleitz Biennale)

Veröffentlichungen

  • Blaue Wunder. Neue Filme und Videos von Frauen 1984 bis 1994.
  • Hamburg 1994. Mitherausgeberin gemeinsam mit Eva Hohenberger
  • Zahlreiche Artikel in Filmzeitschriften und Zeitungen