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MEDIANERAS
– Martin, Buenos Aires, Mariana

Argentinien / Deutschland / Spanien 2011 – 95 Min. - OmU

DARSTELLER

Pilar López de Ayala
Mariana

Javier Drolas
Martín

Inés Efrón
Ana

Carla Peterson
Marcela

Rafa Ferro
Rafa

Adrián Navarro
Lucas

CREDITS UND CREW

Regie und Buch
Gustavo Taretto

Produziert von
Natacha Cervi, Hernán Musaluppi

Produzenten
Natacha Cervi, Hernán Musaluppi, Christoph Friedel, Luis Miñarro, Luis Sartor

Kamera
Leandro Martinez

Ausstattung
Luciana Quartaruolo, Romeo Fasce

Schnitt
Pablo Mari, Rosario Suárez

Ton
Catriel Vildosola

Musik
Gabriel Chwojnik

Visual Effects
Mariano Santilli

Kostüme
Flavia Gaitán

Maske
Manuela Scheldbauer

Ausführende Produzentin
Bárbara Francisco

Herstellungsleitung
Fernando Brom

Produktionsleitung
Silvana di Francesco

Regieassistenz
Silvana Savastano

Eine Produktion von Rizoma Films (Argentinien), Pandora Filmproduktion (Deutschland) und Eddie Saeta (Spanien)

Unterstützt von: INCAA, Ibermedia, World Cinema Fund, Film- und Medienstiftung NRW, ICAA und TV3


MEDIANERAS
– Martin, Buenos Aires, Mariana

Ein Film von GUSTAVO TARETTO

Kinostart: 3. Mai 2012


Trailer

Weitere Infos zum Film auch auf Facebook!

Stadt  Kino  Termin  Info     
Alpirsbach  Subiaco  am 27.09.2012       
Augsburg  Liliom  am 26.07. - 01.08.2012       
Bad Urach  Forum 22  ab 12.07.2012       
Bamberg  Lichtspiel  am 24.05. - 30.05.2012       
Berlin  Acud  am 24.05. - 30.05.2012       
Berlin  Babylon  am 24.05. - 30.05.2012       
Berlin  Brotfabrik  am 28.06. - 04.07.2012       
Berlin  Eiszeit  ab 03.05.2012       
Berlin  Filmtheater am Friedrichshain  ab 03.05.2012       
Berlin  Freiluftkino Kreuzberg  am 17.07.2012  Open Air     
Berlin  Rollberg Kino  ab 03.05.2012       
Berlin  Sommerkino Kulturforum  am 03.07.2012  Open Air     
Bochum  Endstation  ab 03.05.2012       
Bonn  Brotfabrik  ab 28.06.2012       
Bonn  Filmbühne  am 17.05. - 23.05.2012       
Braunschweig  Universum  am 21.06. - 27.06.2012             
Bremen  Kino im Ostertor  ab 03.05.2012             
Brühl  Zoom  am 02.07. + 03.07.2012             
Darmstadt  Rex  ab 12.07.2012             
Dortmund  Roxy  ab 03.05.2012             
Dresden  Kino im Dach  ab 03.05.2012             
Dresden  Thalia  ab 31.05.2012             
Düsseldorf  Metropol  ab 03.05.2012             
Eckernförde  Kommunales Kino  ab 11.10.2012             
Erfurt  Kommunales Kino  ab 12.07.2012             
Erlangen  E-Werk  ab 27.09.2012             
Erlangen  Lamm Lichtspiele  am 20.05.2012             
Erlenbach  Kinopassage  am 11.06. - 13.06.2012             
Essen  Galerie  ab 03.05.2012             
Esslingen  Kommunales Kino  am 21.06. - 26.06.2012             
Fellbach  Orfeos Erben  am 27.06.2012             
Frankfurt  Mal Seh'n  ab 03.05.2012     
Freiburg  Aka Filmclub  am 30.10.2012     
Freiburg  Apollo  ab 03.05.2012     
Freiburg  Apollo  am 11.04.2012  CineLatino   
Freudenstadt  Subiaco  am 20.09.2012     
Garmisch-Partenkirchen  Hochland Kino  am 05.12.2012     
Göttingen  Lumiere  10.05. - 23.05.2012     
Hagen  Babylon  ab 06.09.2012     
Halle  Lux  am 03.05. - 16.05.2012     
Halle  Zazie  ab 17.05.2012     
Hamburg  3001  ab 03.05.2012     
Hannover  Kino am Raschplatz  am 09.07.2012     
Heidelberg  Karlstor  ab 03.05.2012     
Karlsruhe  Kinemathek  am 10.05. - 16.05.2012     
Kelkheim  Kronberger Lichtspiele  am 05.12.2012     
Kiel  Kommunales Kino  am 10.05. - 16.05.2012     
Kirchberg  Kino Klappe  ab 12.07.2012     
Köln  Filmpalette  ab 03.05.2012     
Köln  MAKK  am 26.07.2012  Open Air   
Köln  Odeon  ab 03.05.2012     
Köln  Weisshaus Kino  am 01.05.2012  NRW-Premiere   
Konstanz  Scala  ab 26.07.2012     
Leipzig  Cineding  ab 14.06.2012     
Leipzig  Cinematheque  ab 03.05.2012     
Lich   Traumstern  am 31.05. - 06.06.2012     
Lübeck  Kommunales Kino  am 10.05. - 16.05.2012     
Ludwigsburg  Caligari  am 22.06. - 26.06.2012     
Lüneburg  Scala  ab 12.07.2012     
Mainz  CineMayence  am 03.05. - 09.05.2012     
Mannheim  Cinema Quadrat  am 08.05. + 09.05.2012     
München  Neues Arena  ab 03.05.2012     
München  Studio Isabella  am 25.04.2012  Preview   
München  Studio Isabella  am 05.09.2012     
Münster  Cinema  ab 03.05.2012     
Nürnberg  Casablanca  ab 03.05.2012     
Ochsenfurt  Casablanca  am 18.06. - 20.06.2012     
Oldenburg  Casablanca  am 03.05. - 09.05.2012     
Pforzheim  Kommunales Kino  am 10.05. - 16.05.2012     
Regensburg  Filmgalerie  am 03.05. - 09.05.2012     
Regensburg  Kino im Andreasstadel  ab 31.05.2012     
Rendsburg  Schauburg  am 09.10.2012     
Rostock  Wundervoll  ab 19.07.2012     
Saarbrücken  Filmhaus  ab 03.05.2012     
Saarbrücken  Kino 8 1/2  ab 20.10.2012     
Schrammberg  Subiaco  am 13.09.2012     
Seefeld  Breitwand Kino  ab 24.05.2012     
Simmern  Pro-Winz Kino  ab 16.08.2012     
Sinsheim  Citydome  am 19.09.2012     
Stuttgart   Delphi  am 16.04.2012  CineLatino   
Stuttgart   EM Kinos  ab 03.05.2012     
Trier  Broadway  am 09.07.2012     
Tübingen  Studio Museum  am 18.04.2012  CineLatino   
Weimar  Lichthaus  ab 03.05.2012     
Weingarten  Linse  ab 30.08.2012     
Weiterstadt  Kommunales Kino  am 20.05. + 23.05.2012     
Wiesbaden  Caligari  am 17.05. + 18.05.2012    

Kurztext


Webdesigner Martín hat sich in seine Einzimmerwohnung zurückgezogen, nachdem er von seiner Freundin sitzengelassen wurde – mitsamt ihrem kleinen Terrier Susú, der ihm nun Gesellschaft leistet. Martín ist ein Phobiker auf dem Weg der Besserung. Nach und nach wagt er es, aus der Isolation seiner kleinen Wohnung und seiner virtuellen Welt herauszubrechen.
Mariana ist Architektin, aber sie verdient ihr Geld damit, Schaufenster zu dekorieren, in deren kunstvolle Gestaltung sie ihre ganzes Können legt. Gerade erst hat sie eine lange Beziehung beendet und teilt jetzt ihre Wohnung mit Schaufensterpuppen und 27 unausgepackten Umzugskartons.
Martín und Mariana leben in gegenüberliegenden Wohnblocks in Buenos Aires. Immer wieder laufen sie sich über den Weg, aber sie nehmen sich nicht wahr, obwohl sie doch eigentlich wie füreinander geschaffen sind. Wie können sie sich in einer Stadt mit drei Millionen Einwohnern finden?


Mit einem zwinkernden Auge erzählt MEDIANERAS eine Liebesgeschichte mit Hindernissen und ist gleichzeitig eine Hommage an Buenos Aires und an das großartige Wimmelbilderbuch „Wo ist Walter?“.


SYNOPSIS

MEDIANERIAS ist die Geschichte von Mariana, Martín und der Stadt Buenos Aires.

Martín und Mariana leben im selben Block in gegenüberliegenden Gebäuden im Zentrum von Buenos Aires. Obwohl sie Nachbarn sind, haben sie sich noch nie wirklich wahrgenommen. Sie laufen sich auf der Straße über den Weg, nehmen den selben Bus und sitzen im selben Kino, aber wissen nichts von der Existenz des anderen. Die Stadt führt sie immer wieder zusammen und trennt sie gleichzeitig.


Seit ihrer Kindheit heißt das wichtigste Buch in Marianas Leben „Wo ist Walter?“. Das Kinderbuch, in dem es vor Menschen nur so wimmelt, steht metaphorisch für Marianas trauriges Gefühl, nur ein verlorener Mensch unter vielen zu sein. In MEDIANERAS erzählt sie über ihr Lieblingsbuch: „Ich habe dieses Buch, seit ich 14 war. Große Autoren mögen mir verzeihen, doch es ist das Schlüsselbuch zu meinem Leben. Es ist der Grund meiner Angst vor Massen und löste in mir eine Existenzangst aus. Es repräsentiert auf dramatische Weise die Angst zu wissen, dass ich ein verlorenes Wesen unter Millionen bin. Jahre sind vergangen, aber ein Rätsel konnte ich nie lösen: Walter in der Stadt. Ich fand ihn im Einkaufszentrum, am Flughafen, am Strand, aber nicht in der Stadt. Meine Nerven müssen abgestumpft sein. Ich frage mich: Wenn ich jemanden nicht finde, den ich kenne, wie soll ich jemanden finden, von dem ich nicht mal weiß, wie er aussieht?“
Mariana hat sich nach einer vierjährigen Beziehung von dem Mann getrennt, der sich als „der Falsche“ herausgestellt hat. Sie ist in eine kleine Wohnung ins Zentrum von Buenos Aires gezogen. Natürlich nur vorübergehend, also packt sie ihre Umzugskartons gar nicht erst aus. Obwohl sie eigentlich Architektin ist, verdient sie ihr Geld als Schaufensterdekorateurin. Deshalb lebt sie umgeben von Schaufensterpuppen und Gebäudemodellen, die den größten Teil ihrer Wohnung in Beschlag nehmen. Ihr Zuhause gleicht immer mehr einer unbelebten Stadt – ein Ort, an dem Mariana sich erschreckend sicher fühlt. Frustriert und allein verbringt sie die meiste Zeit damit, über die Vergangenheit zu grübeln und sich über die Zukunft Sorgen zu machen.


Martín ist 29 Jahre alt und Webdesigner. Auch er bewohnt eine Ein-Zimmer-Wohnung, aber er lebt dort schon viel länger. Er hat sich bereits daran gewöhnt, im beengten Raum zu leben. Die meisten Dinge, die er benötigt, befinden sich in seinem Computer, der auf dem einzigen Tisch im Raum steht. Er hat zwei ultra-flache Bildschirme, minimalistische Lautsprecher und alle möglichen Geräte mit modernster Technik, die im starken Kontrast zum Chaos stehen, das die restliche Wohnung beherrscht. Die Wände sind komplett mit Regalen bedeckt, die vor unsortierten Büchern, Schallplatten, Magazinen und Tausenden von Action-Figuren überquellen. Daneben befinden sich im Raum ein Fernseher und ein Bett, das sich tagsüber in ein Sofa verwandelt. Das ist alles.


Martín ist ein Phobiker, der Wege gefunden hat, mit seinen Phobien umzugehen. Er fühlt sich zwar einsam, aber er lebt nicht allein: Er teilt seine Wohnung mit dem kleinen Terrier Susu. Sie beide wurden von seiner Ex-Freundin Jennifer verlassen, eine Amerikanerin, die von einer Reise in die USA nie zurückkehrte.


HINTERGRUND- UND PRODUKTIONSNOTIZEN


Die Geschichte von Mariana, Martín und der Stadt Buenos Aires hat Gustavo Taretto schon einmal erzählt: „MEDIANERAS war ein Kurzfilm, der weltweit 40 Preise gewann – ein Kurzfilm, der einen Langfilm in sich barg. Unser Ziel war es, den Langfilm ans Licht zu bringen. In dem Film EL SOL DEL MEMBRILLO sinniert Víctor Erice unter anderem über Antonio López’ Begeisterung beim Malen eines Baumes, den er in seinem Garten gepflanzt und gedeihen gesehen hat. Der Baum verändert sich mit der Zeit, mit den Jahreszeiten und besonders mit den Lichtverhältnissen.
MEDIANERAS ist mein Baum. Ich habe ihn vor über vier Jahren gepflanzt und ihm seitdem beim Wachsen zugesehen. Um die Analogie zum Malen weiter zu verfolgen: Der Kurzfilm enthüllt die Geste des Pinselstrichs, die Palette des Künstlers, den Stamm, der ihn zusammenhält, die Hauptäste und die Farbe seiner Blätter. Nun, mit dem Spielfilm, kommt der Moment für das Detail, für die Erkundung der Tiefen und Nuancen, der Mehrdeutigkeiten und Widersprüche. Die Geschichte verändert sich genau wie die Stadt, die ihr als Szenario dient: Buenos Aires. Einige der Szenen verwelken, während andere blühen.“ (Gustavo Taretto, World Cinema Fund, Berlin 2008)

Zum Titel: Medianeras heißt wörtlich übersetzt Trennwände und meint auf der konkreten Ebene jene Brandmauern, die sichtbar werden, wenn ein Haus innerhalb der Zeile fällt. Sie sind in Buenos Aires häufig anzutreffen und oft durch Werbung oder Kunst verziert. Im übertragenen Sinn meint es hier das Dazwischenliegende, das eben so trennen wie zusammenführen kann. (trigon-film)

REGISSEUR GUSTAVO TARETTO ÜBER „MEDIANERAS“

MEDIANERAS ist das Ergebnis verschiedener Ideen, die irgendwann zusammenkamen, zu einem Zeitpunkt, an den ich mich nicht mal mehr wirklich erinnere. Fast alle dieser Ideen entstanden aus der Beobachtung und der Neugier an Buenos Aires und seinen modernen Bewohnern.

Vor einer Weile las ich ein paar Zeilen von Luis Martín-Santos, die sehr gut die Inspiration für die Idee hätte liefern können, mit der ich mich auseinandersetze: „ ... der Mensch ist das Abbild der Stadt und die Stadt das nach außen gestülpte Innere des Menschen. In einer Stadt entdeckt der Mensch nicht nur seine Bestimmung als Individuum und seine Existenzberechtigung; Städte stellen den Menschen außerdem vor unüberwindliche Hürden, die ihn daran hindern, ein vollkommenes Leben zu führen.“ Selbstverständlich war er Psychiater.

Ich betrachte MEDIANERAS gerne als eine urbane Fabel, eine künstliche und humorvolle ‚Konstruktion’ des modernen Lebens in Großstädten. In Einklang mit dem architektonischen Bezug des Films würde ich sagen, dass das Fundament von MEDIANERAS aus vier Säulen besteht.

1. Städte / Buenos Aires.
MEDIANERAS ist eine Reflektion über Städte, die wir erschaffen und die uns ähnlich sind: chaotisch, unberechenbar, widersprüchlich, aufschlussreich, verarmt und feindselig. Das Unerklärliche daran ist, dass dieses Stadtbild gleichzeitig verstörend und verlockend ist.

2. Urbane Einsamkeit / Kollektive Neurose.
Ein Mensch, der ein Wohnhaus mit 50 anderen Menschen teilt, fühlt sich einsam. In einem U-Bahn-Wagen empfinden 100 Menschen Gleichgültigkeit füreinander, während sie von der Arbeit nach Hause fahren. Statt uns zu beruhigen, macht es uns äußerst nervös, wenn wir von vielen Menschen umgeben sind. Sie sind Unbekannte, uns völlig fremd. Heutzutage würde es mich nicht wundern, von Panikattacken zu hören, die sich schneller ausbreiten als der H1N1-Influenza-Virus.

3. Isolation.
Warum hängen an unseren Kühlschränken so viele Lieferservice-Magnete wie wir Freunde haben? Warum sind so viele Technologien, die dafür entwickelt wurden, uns zu verbinden, darin gescheitert? Die Modernität bietet uns die perfekte Falle: Bequemlichkeit, die perfekte Ausrede, um uns selbst einzuschließen, isoliert und immun. Es ist eine Tatsache: Um wichtige Dinge miteinander zu teilen, kommunizieren wir über Chat, Email und SMS.

4. Begegnungen / Unstimmigkeiten. Die Suche nach Liebe.
“Love is the answer”, wie wir alle wissen. Aber die Liebe ist schwer zu finden. Die Protagonisten in MEDIANERAS begegnen Menschen, mit denen sie zusammenpassen könnten. Gemeinsam bilden sie ein Getriebe, das so aussieht, als müsste es gut funktionieren. Aber wenn die Zahnräder beginnen, sich zu drehen, dann zeigt sich, dass sie sich nicht im Einklang bewegen. Also muss man weiter nach seinem fehlenden Teil suchen, nach der Person, die einem fehlt, um vollständig zu sein.

Aber wie kann man sich bei so vielen Hindernissen finden?

Zwei Menschen, die im selben Wohnblock leben und es verdienen, sich zu finden, können Jahre damit zubringen, es nicht zu tun. Die Protagonisten in MEDIANERAS finden Hoffnung in der Dunkelheit. Sie setzen ihre Suche nach Liebe fort, trotz aller Ängste und Rückschläge.

Schließlich kann man immer ein kleines Fenster in eine Trennwand (medianera) brechen, um einen Sonnenstrahl in sein Leben zu lassen.


BIOGRAFIE – GUSTAVO TARETTO

Gustavo Taretto wurde 1965 in Buenos Aires geboren. Ab 1983 nahm er an verschiedenen Fotografie-Workshops teil. Gleichzeitig absolvierte er ein Musik-Studium und besuchte später auch Drehbuch- und Regie-Workshops. 1993 begann er in einer Werbeagentur zu arbeiten und wurde nach 14 Jahren Kreativchef bei Ogilvy Argentinien.
1999 trat er in die Schule des argentinischen Drehbuchautors und Regisseurs José Martinez Suarez ein und schrieb die Drehbücher für drei Kurzfilme, bei denen er auch Regie führte: „Las insoladas“, „Cien pesos“ und „Medianeras“, für den er mehr als 40 internationale Auszeichnungen bekam, einschließlich 2006 den Gran Prix in Clemont Ferrand. Sein vierter Kurzfilm „Hoy no estoy“ feierte seine Premiere in Locarno und wurde mit dem Leoparden für den besten Kurzfilm im internationalen Wettbewerb ausgezeichnet.

FILMOGRAFIE – GUSTAVO TARETTO

Medianeras
Spielfilm – 2010

Una vez más
Kurzfilm, 9 Min., HD – 2010

Hoy no estoy
Kurzfilm, 8 Min., 35 mm – 2007

Medianeras
Kurzfilm, 28 Min., 35 mm – 2005

Cien pesos
Kurzfilm, 21 Min., Digi-Beta – 2003

Las insoladas
Kurzfilm, 23 Min., 35 mm – 2002

DIE SCHAUSPIELER

Pilar López de Ayala als „Mariana“

Pilar López de Ayala wurde 1978 in Madrid, Spanien, geboren. Sie begann ihre Arbeit als Schauspielerin in Fernsehserien wie „Menudo es mi padre“ (Regie: Manuel Valdivia und Guillermo F. Groizard).
In „Besos para todos“ hatte sie ihren ersten Auftritt in einem Kinofilm, und in Vicente Arandas „Juana La Loca“ übernahm sie ihre erste Hauptrolle. Für diese Rolle wurde sie mit dem Goya Award als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie den Concha de Plata Award beim San Sebastian Film Festival, ebenfalls in der Kategorie „beste Schauspielerin“.

Filmografie (Auswahl)
2011 Intruders (Regie: Juan Carlos Fresnadillo)
Medianeras (Regie: Gustavo Taretto)
2010 O Estranho Caso de Angélica (Regie: Manoel de Oliveira)
Lope (Regie: Andrucha Waddington)
2008 Solo quiero caminar (Regie: Agustín Díaz Yanes)
Baby Love (Regie: Vincent Garenq)
2007 Las 13 rosas (Regie: Emilio Martínez Lázaro)
En la ciudad de sylvia (Regie : José Luis Guerín)
2006 Alatriste (Regie: Agustín Díaz Yanes)
Bienvenido a casa (Regie: David Trueba)
2005 Obaba (Regie: Montxo Armendaríz)
2004 The Bridge of San Luis Rey (Regie: Mary McGuckian)
2001 Juana la Loca (Regie: Vicente Aranda)
2000 Besos para todos (Regie: Jaime Chávarri)
Báilame el agua (Regie: Josetxo San Mateo)

Javier Drolas als “Martín”

Javier Drolas wurde 1972 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Er studierte an der Nationalen Kunstakademie „Prilidiano Pueyrredon“. Nachdem er bei bekannten argentinischen Theaterdirektoren wie Ricardo Bartis und Fafael Spregelburg in die Lehre ging, begann er 1998 seine Karriere als Theater-Schauspieler. Seine erste Kinorolle übernahm er 2000 im Film „Unos viajeros se mueren“ unter der Regie von Fabián Guglietti. Er trat weiterhin in Theater, TV und Kinofilm als Schauspieler in Erscheinung, bis er im Jahr 2004 die Hauptrolle in Gustavo Tarettos Kurzfilm „Medianeras“ spielte. Aus dieser ersten Zusammenarbeit entwickelte sich im Jahr 2011 der Langfilm „Medianeras“.

Filmografie (Auswahl)
2011 Medianeras
2009 El mural (Regie: Héctor Olivera)
2008 La ronda (Regie: Ines Braun)
2005 Medianeras (Kurzfilm; Regie: Gustavo Taretto)
2002 Lo nuestro no funciona (Regie: Ivan Wolivik und Nicolas Alvarez)
Unos viajeros se mueren (Regie: Fabián Guglietti)