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Crew

Regie
Margarete Kreuzer

Produzent
Gerd Haag

Koproduzentin
Bianca Froese-Acquaye

Creative Producer
Kerstin Krieg

Schnitt
Volker Gehrke
Lukas Schmid

Kamera
Jaron Henrie-McCrea
Henning Brümmer
Klaus Sturm

Redakteure
Peter Sommer (WDR)
Oliver Schwehm (ARTE)
Sabine Rollberg (WDR/ARTE)
Rolf Bergmann (RBB)

Herstellungsleitung
Cornelia Kellers

Filmgeschäftsführung
Alla Schubert

Produktionsassistenz
Daniel Gaziano

Recherche
Andi Ueding
Peter Kolano
Claudia Telschow

Postproduktionskoordinator
Jan Pfitzner

Sound
Stefan Klein
Timur El Rafie
Edmond Smith
Lenin de los Reyes

Sound Design und Mischung
André Bendocchi-Alves
Jascha Viehl

Erzähler
Alexander Hacke

Übersetzung
Danielle De Picciotto

Crowdfunding
Zakaria Rahmani
Yemin Palku

Rechtsberatung
Thomas G. Müller
Gunnar Berndorff

Untertitel
Parabol Pictures

 


Revolution of Sound. Tangerine Dream


Ein Film von Margarete Kreuzer

Kinostart: 07.09.2017


Trailer

 

SPIELPLAN

StadtKinoTerminInfo
Aalen Kino am Kocher07.+08.10.2017
BambergLichtspielab 07.09.2017
BerlinBabylon Kreuzberg04.09.2017 20 UhrBerliner Premiere
BerlinBabylon Kreuzbergab 07.09.2017
BerlinDelphi Luxab 07.09.2017
BerlinAcud Berlinab 07.09.2017
BerlinBrotfabrik Berlinab 07.09.2017
BerlinFilmrausch Moabitab 07.09.2017
BerlinEiszeitab 07.09.2017
BerlinLadenkinoab 07.09.2017
BerlinSputnik Kinobarab. 07.09.2017
BerlinTilsiterab 14.09.2017
BerlinUnion21.09.-27.09.2017
BochumEndstationab 29.09.2017
BraunschweigUniversumab. 07.09.2017
DresdenKino im Dachab 07.09.2017
DresdenThaliaab 07.09.2017
DuisburgFilmforumab 14.09.2017
DüsseldorfAtelierab 07.09.2017
DüsseldorfFilmwerkstatt31.10.2017
EsslingenKoki06.+07.10.2017
FrankfurtMal Seh'nab 14.09.2017
FürthBabylonab 28.09.2017
FürthUferpalast16.11.-22.11.2017
HamburgUnerhört Festival23.09.2017mit Regisseurin
HannoverApolloab 05.10.2017
KielKoki in der Pumpeab 12.10.2017
KölnFilmpaletteab 07.09.2017
LeipzigSchaubühneab 07.09.2017
MagdeburgStudioab 07.09.2017
MünchenWerkstattab 07.09.2017
NürnbergCasablancaab 07.09.2017
OldenburgCine Kab. 07.09.2017
OsnabrückLagerhalle20.09.2017
PforzheimKommunales Kino24.10.2017
RegensburgFilmgalerieab 07.09.2017
SalzgitterKultiplexab 07.09.2017

 

 

SYNOPSIS

Kurzsynopsis

TANGERINE DREAM und vor allem Bandleader Edgar Froese als Pionier der elektronischen Musik, suchten zeitlebens nach dem ultimativen Sound und führten die Band zu weltweitem Erfolg bis in die Hollywood Studios von Los Angeles, wo zahlreiche Filmmusiken entstehen,

Die Band gründet sich in einer Zeit, als die Kosmonauten Juri Gagarin und Neil Armstrong zu neuen Welten aufbrechen. Ende der 60er Jahre ist der Kalte Krieg in vollem Gange und das Universum wird zum Sehnsuchtsort. TANGERINE DREAM erschafft Klangwelten, die den Hörer in andere Sphären katapultieren und das Bewusstsein auch ohne Drogen erweitern.

Der Film zeigt bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen, gedreht vom Bandleader persönlich: Erstmals sehen wir die Band hinter den Kulissen, sowohl auf Touren in Europa und Amerika, als auch beim Fotoshooting mit Jim Rakete oder beim Urlaub am Meer.

Mit seinem Tod im Januar 2015 hinterlässt Edgar Froese 48 Jahre Musikgeschichte.

 

Synopsis

„TANGERINE DREAM ist Science Fiction!“ - Edgar Froese

Mit seiner Band TANGERINE DREAM war Edgar Froese, Pionier der elektronischen Musik, auf einer lebenslangen Suche nach dem ultimativen Sound. Er verarbeitete Herzschläge und Atemlaute, experimentierte mit Synthesizern und Geräuschen, die NASA und ESA im All fanden.
Die Band gründet sich in einer Zeit, als die Kosmonauten Juri Gagarin und Neil Armstrong zu neuen Welten aufbrechen. Ende der 60er Jahre ist der Kalte Krieg in vollem Gange und das Universum wird zum Sehnsuchtsort. TANGERINE DREAM erschafft Klangwelten, die den Hörer in andere Sphären katapultieren und das Bewusstsein auch ohne Drogen erweitern.
Das Spiel mit dem Unbewussten lernt der Musiker Edgar Froese bei Salvador Dalí. Dalí ist fasziniert von der Band („I love this rotten religious music!“) und prophezeit Edgar Froese eine glorreiche Zukunft.
In den 70er und 80er Jahren begründet TANGERINE DREAM die sogenannte Berliner Schule, verbannt klassische Instrumente von der Bühne und macht altargroßen Moogs und Synthesizern Platz, mit denen sie spektakuläre Bühnenshows vor Hunderttausenden in aller Welt inszenieren. Richard Branson von Virgin Records lädt die Band Anfang der 70er nach Oxfordshire ein. Es entsteht das Album „Phaedra“, das TD in die Top Ten der britischen Charts befördert. Diesem Erfolg gíngen die Alben „Alpha Centauri“, „Atem“ und „Zeit“ voraus.
Edgar Froese selbst wird im Film zum Erzähler post mortem (Sprecher: Alexander Hacke).
Mit Zitaten aus seiner Autobiografie führt er den Zuschauer durch die Dokumentation. Er erzählt von seiner Sehnsucht, die Grenzen der Zeit zu überwinden. Zeit ist ein bedeutender Begriff im Schaffensprozess von TANGERINE DREAM. Sounds werden unablässig wiederholt, auf Instrumente in unterschiedlichsten Variationen übertragen und vervielfältigt. Bislang ungehörte Klangstrukturen entstehen – angelehnt an klassische Musik. Inspiration fandEdgar Froese dazu bei Johann Sebastian Bach und Joseph Haydn, mit ihren Sequenzen und Variationstechniken..
Hollywood entdeckt TANGERINE DREAM und zahlreiche Filmmusiken entstehen, z. B. für William Friedkins „Sorcerer“, Ridley Scotts „Legend“, Paul Brickmans „Risky Business“, Michael Manns „Thief“ oder Kathryn Bigelows „Near Dark“.
Der Film zeigt bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen, vom Bandleader persönlich und seinem engen Umfeld gedreht. Erstmals sehen wir die Band hinter den Kulissen, sowohl auf Touren in Europa und Amerika als auch beim Fotoshooting mit Jim Rakete oder beim Urlaub am Meer. Aufzeichnungen und Interviews mit seiner Ehefrau Bianca Froese-Acquaye, seinem Sohn Musiker Jerome Froese, mit Bandmitgliedern, engen Vertrauten und befreundeten Künstlern zeichnen die einzigartige Bandgeschichte von TANGERINE DREAM nach.

https://www.facebook.com/RevolutionofSound.TangerineDream/

Regie Statement

Neben David Bowie, Nick Cave und Ideal war TANGERINE DREAM die Band, die mich 1985 als Studentin in die Mauerstadt zog. West-Berlin eilte der Ruf voraus, eine Insel der Glückseeligen zu sein, die sich aus den Wellen des Mainstream heraus retten wollten, um hier ihr experimentelles Labor zu finden.
Die West-Berliner Band TANGERINE DREAM war für mich die experimentellste Band der 70er Jahre. Ihre Alben „Atem“, „Zeit“ und „Phaedra“ sind für mich Meilensteine der Musikgeschichte. TANGERINE DREAM tourte in diesen Jahren nicht nur durch die Welt, ihre Tracks mit ungewöhnlichen Klangfarben faszinierten nicht nur die Musikbranche, sondern auch die Filmwelt in Hollywood.
2003 lernte ich Bandleader Edgar Froese persönlich kennen, bevor ich für ein Interview mit David Bowie nach New York flog. Ich wollte ein paar Infos über den Popstar, aber Edgar Froese war zu diesem Zeitpunkt nicht offen für meine Fragen. Fast 10 Jahre später telefonierten wir wieder, weil ich mehr über Bowies Leben in Berlin wissen wollte.
Diesmal war Edgar Froese freundlich, charismatisch, witzig und sprach mit Berliner Dialekt. Er war mehr als hochintelligent, und sein Akzent schien das ein bisschen vertuschen zu wollen. Diesmal verblüffte mich seine Aufgeschlossenheit, denn er wollte mit mir durch Berlin fahren und mir alle „seine“ Orte zeigen, die er mit Bowie in den 70er Jahren teilte. Das war 2013.
In diesem Jahr erfuhr ich auch von seiner Ehefrau Bianca Froese-Acquaye, die gleichzeitig seine Managerin war, dass Edgar an einer Autobiografie arbeitete. Ich wurde neugierig, die Telefonate wurden intensiver und dann verabredeten wir uns. Ich flog zu ihnen nach Wien. Wir saßen im Café neben dem Burgtheater und sprachen mehr als fünf Stunden über Bach, Haydn, Kant, Wittgenstein, Einstein und Quantenphysik. Anschließend schickte ich Bianca und Edgar ein paar Filme von mir. Meine Arte-Dokumentation „Das Schattenreich. Die Macht der Mathematik“ begeisterte Edgar und machte ihm seine Entscheidung für mich leichter.
Es war nicht einfach, gemeinsam mit der Produktionsfirma TAG/TRAUM und dem Label Eastgate Music einen Sender von meiner Filmidee zu überzeugen. Es dauerte mehr als ein ganzes Jahr. In dieser Zeit hatte ich das Glück, das Vertrauen von Edgar und Bianca Froese-Acquaye zu genießen und ihr umfassendes Archiv sichten zu dürfen. Über Monate hinweg flog ich immer wieder nach Wien und verbrachte einige Tage bei Bianca und Edgar im Studio mit dem Material aus 48 Jahren Bandgeschichte und Gesprächen über den Film. Es war eine konstruktive und schöne Erfahrung, so eine Situation wünscht sich jede Regisseurin, die einen Film über eine Band realisieren möchte. Bianca Froese-Acquaye ist eine großartige Managerin und machte für mich vieles möglich.
Auch mein Produzent Gerd Haag von TAG/TRAUM Filmproduktion lernte Edgar Froese persönlich kennen. Er finanzierte mir viele Recherchereisen, um mir die bestmögliche Grundlage für einen guten Film zu geben.

Leider verstarb Edgar Froese überraschend am 20. Januar 2015. Es war ein Schock. Doch Bianca Froese-Acquaye, Gerd Haag und die Sender ARTE, WDR, rbb unterstützten das Projekt weiterhin und wollten es realisiert sehen.

Gemeinsam mit Bianca Froese-Acquaye, der Coproduzentin des Films, fuhr ich dann im Januar 2015 nach Hollywood. Dort interviewte ich Paul Brickman und Michael Mann. In San Francisco trafen wir Peter Baumann. Die Regisseure und der Musiker Brian May unterstützten uns beim Crowdfunding für den Film und sendeten eine Videomessage an die Fans. Ohne ihren den Support und den der Fans hätte der Film nie produziert werden können.

Edgar Froese hatte sich immer einen Kinofilm gewünscht. Ich habe ihn in seinen letzten Lebensjahren oft selbst mit der Kamera interviewt. Aber ich habe mich dagegen entschieden, das Material für den Film zu verwenden, weil ich die Legende Edgar Froese nicht zerstören wollte, denn er war damals bereits von sehr von der Krankheit gezeichnet
.Der Film soll eine Hommage an ihn sein und aus seiner Perspektive erzählt werden. Deshalb entschied ich mich für eine fiktive Stimme im Film. Ihr Text besteht zum einen aus Zitaten aus der bisher noch nicht veröffentlichten Autobiografie, aus Interview-Auszügen und Aussagen, die Froese in gemeinsamen Gesprächen machte. Ich suchte eine Stimme für Edgar Froese und konnte als Sprecher Alexander Hacke von den EINSTÜRZENDEN NEUBAUTEN gewinnen, der Edgar Froese sehr gut kannte. Ein Auftritt von TANGERINE DREAM war Alexanders erstes Konzert gewesen, das er mit seinem Vater besuchte.
Mein letztes Konzert von Edgar Froese sah ich 2014 im Berliner Admiralspalast.

Stills

Michael Mann, Edgar Froese - Los Angeles 1983 (Copyright: Jerome Froese)
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Edgar Froese - Berlin 1966 (Copyright: Jerome Froese)
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Edgar Froese Christoph Franke Johannes Schmoelling - Berlin 1980 (Copyright: Jerome Froese)
Edgar Froese Christoph Franke Johannes Schmoelling - Berlin 1980 (Copyright: Jerome Froese) [Download]

Planetarium Berlin 1974 (Copyright: Eastgate Music)
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Edgar Froese - Lanzarote (Copyright: Eastgate Music)
Edgar Froese - Lanzarote (Copyright: Eastgate Music) [Download]

Edgar Froese, Christoph Franke, Johannes Schmoelling (Copyright: Jerome Froese)
Edgar Froese, Christoph Franke, Johannes Schmoelling (Copyright: Jerome Froese) [Download]

Plakat


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