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Cast


Stefan Sagmeister


Jonathan Haidt


Hillman Curtis


Pak Merta Ada


Dr. Sheenah Hankin


Jessica Walsh


Dr. Tony Campo


Ben Nabors

Crew

Regie
Stefan Sagmeister
Ben Nabors
Hillman Curtis

Produzent
Ben Nabors

Schnitt
Sam Citron
Akiko Iwakawa-Grieve

Kamera
Ben Wolf
Julia Dengel
Stefan Sagmeister
Ben Nabors

Director of Photography
Ben Wolf

Voice Over Text
Stefan Sagmeister

Additional Editing
Jos Diaz Contreras
Carlos Pavan
Miki (Watanabe) Milmore
Hillman Curtis
Shelby Siegel

Associate Producers
Sagmeister & Walsh
Topiary Productions
{group theory}

Musik
Colin Huebert (Siskiyou)

Additional Score
Matt Abeysekera

Grafiken
Sagmeister & Walsh
New York

Creative Consultant
Gary Hustwi

Produktionsfirma
So So Productions LLC

 


The Happy Film (Verleih Schweiz)


Ein Film von Stefan Sagmeister & Ben Nabors

Kinostart: 05.01.2017


Trailer

 

SPIELPLAN

StadtKinoTerminInfo
BernKellerkino oder Rexab 05.01.2017
LuzernBourbakiab 05.01.2017
WinterthurKino Cameo05.1.+07.01.+22.01.+28.01.2017
ZürichRiffraffab 05.01.2017

 

 

SYNOPSIS

Der österreichische Designer Stefan Sagmeister hat es gut. Er lebt in seiner Traumstadt New York und ist in seinem Beruf, der darin besteht, Album-Cover für die Rolling Stones, Jay-Z und die Talking Heads zu gestalten, sehr erfolgreich.
Aber in seinem Kopf geistert die Frage herum, ob das wirklich alles ist. Er entschließt sich dazu, ein Design-Projekt aus sich selbst zu machen. Kann er seine Persönlichkeit umgestalten und so ein besserer Mensch werden? Kann er durch Übung lernen, glücklich zu sein? Er führt kontrollierte Selbst-Experimente auf drei Gebieten durch: Meditation, Verhaltenstherapie und Psycho-Pharmazeutika, deren Ergebnisse er ständig selbst benotet. 
Doch in den Selbstversuch schleicht sich sein Leben ein und bringt alles durcheinander: Das Netz aus Kunst, Sex, Liebe und Tod scheint undurchdringbar. Seine Selbst-Gestaltung und schmerzvolle Erfahrungen führen ihn auf eine Reise, die ihn näher zu sich selbst bringt, als jemals geplant.

Hintergrund

Als Experte in Sachen Freizeit hat Stefan Sagmeister sich einen Namen gemacht. Alle sieben Jahre schließt er für zwölf Monate sein Studio für ein Sabbatjahr und widmet sich in dieser Zeit Projekten, die außerhalb seines üblichen Dienstleistungsgeschäfts laufen. So verbrachte Sagmeister im Sabbatjahr 2009 seine Zeit auf Bali in dem Bergdorf Ubud zwischen den örtlichen Kunsthandwerkern und anderen Glückssuchenden. Inspiriert von der balinesischen Tradition, seiner Umgebung und geleitet von seiner ganz eigenen Geisteshaltung, taucht Sagmeister dort in die Kunst des Möbeldesigns ein.
Doch ein enger Freund, der ihn während seines Sabbatjahres besuchen kommt, stellt sein Schaffen in Frage. „Du hast eine Menge schöner Stühle gemacht, Stefan.“ Sagt der Freund. „Nach dieser außergewöhnlichen Erfahrung hier wirst du also mit ein paar schönen Stühlen nach Hause kommen. Und dann?“
„Und dann?“ dachte Sagmeister. Das war eine schwierige Frage.
Mit der Kritik seines Freundes im Hinterkopf und dem Schaffensdruck, der in dem Versprechen und den Möglichkeiten eines Sabbatjahres liegen, beschließt Sagmeister sich mit einer Frage zu beschäftigen, die in ungeahntem Ausmaß sein zukünftiges Leben bestimmen wird. Was kann er tun, um sich zu einem glücklicheren Menschen zu machen? Er liest Artikel, Bücher und geht zu Konferenzen, die ihm einen Einblick in die aktuelle Debatte zum Thema Glück geben sollen. Schließlich stößt er auf die Arbeiten des Psychologen Jonathan Haidt. In ihm findet er einen verwandten Geist, einen Forscher, der seine Theorien an sich selbst ausprobiert, um herauszufinden, was wirklich funktioniert. Er überlegt außerdem, wie ein Film zum Thema aussehen könnte. Wie jeder Designer, der was auf sich hält es tun würde, hat Sagmeister die Tiere der Region überreden können sich am Vorspann des Films zu beteiligen.
Als das Sabbatjahr endet, kehrt Sagmeister nach New York zurück, öffnet sein Studio wieder und ruft seine Freunde, die Filmemacher Hillman Curtis und Ben Nabors, zusammen. Die Frage nach dem Glück löst bei allen gleichsam Neugierde aus, bringt die drei Herren zusammen, und THE HAPPY FILM nimmt seinen Anfang.
Natürlich war es keine einfache Angelegenheit. Das auf achtzehn Monate angelegte Projekt blähte sich zu einer sieben Jahre dauernden Odyssee auf und zog dabei alle vorstellbaren Katastrophen magisch an. Es durchzustehen war nicht leicht, aber wir denken, es ist ein interessanter Film geworden. Und hier stehen wir nun ...

 

Regiestatements

Von Stefan Sagmeister: Wir haben vor sieben Jahren mit dem Film begonnen, ein Zeitraum von achtzehn Monaten war für das Projekt geplant. In den vierundachtzig Monaten, die wir für die Produktion dieses kleinen Films benötigten, passierten alle nur erdenklichen Katastrophen, der Tod unseres Ko-Regisseurs eingeschlossen. Die Arbeit am Happy Film hat mich zutiefst unglücklich gemacht.


Von Ben Nabors: „Kann man seinen Geist darauf trainieren glücklicher zu sein?“ Die Beantwortung dieser Frage war der Auslöser für dieses Projekt. Sorgfältig gestalteten wir eine Versuchsanordnung, legten klare Parameter zur Bewertung fest und gingen an die Arbeit. Alles erschien sehr einfach und klar, gut vorbereitet und in achtzehn Monaten durchaus machbar – ein guter Plan also. Aber trotz dieser Vorbereitungen, kam Stefans Leben uns immer wieder in die Quere, blutete in unsere Versuchsanordnung und verdrehte unsere Messergebnisse. Anstatt uns saubere Graphen und eindeutige Zahlen zu liefern, um unsere Frage nach dem Glück zu beantworten, nahm etwas anderes, verschwommenes, lustiges, trauriges, empfindliches und kühnes Formen an: Das aufrichtige Bild eines Mannes, der versucht ein besserer Mensch zu sein.
Gegenstand eines Dokumentarfilms zu werden, zugleich besonders und alltäglich, allgemeingültig und individuell zu sein, gibt Stefan uns die seltene Chance einen genauen Einblick in grundsätzliche, menschliche Denkmuster zu erhalten: Die Fragen, nach deren Beantwortung wir uns sehnen, ob sie zu beantworten seien oder nicht. Sich einer subjektiven Qualität, wie Glück, durch quantitative Prozesse, wie Wissenschaft, zu nähern, hat mir mehr über die Bedeutung und den Zweck diese Films gezeigt, als ein klares Ergebnis es vermocht hätte.

Stills

Stefan Sagmeister im Hasenkostüm (Copyright: So So Productions)
Stefan Sagmeister im Hasenkostüm (Copyright: So So Productions) [Download]

Titel mit Gans (Copyright: So So Productions)
Titel mit Gans (Copyright: So So Productions) [Download]

Stefan Sagmeister mit Blume (Copyright: So So Productions)
Stefan Sagmeister mit Blume (Copyright: So So Productions) [Download]

Stefan Sagmeister (Copyright: So So Productions)
Stefan Sagmeister (Copyright: So So Productions) [Download]

Stefan Sagmeister & Kartenhaus (Copyright: So So Productions)
Stefan Sagmeister & Kartenhaus (Copyright: So So Productions) [Download]

Stefan Sagmeister (Copyright: So So Productions)
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Stefan Sagmeister (Copyright: So So Productions)
Stefan Sagmeister (Copyright: So So Productions) [Download]

Plakat


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